Studie zum Potential Freier Medien erschienen

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Erstmals wurden in Österreich Reichweiten und Potenziale Freier Radios und TV Sender erhoben.

Im Auftrag von Radio FRO 105.0, dem Freien Linzer Stadtradio, hat das „Institut für Kulturwirtschaft und Kulturforschung“ der Johannes Kepler Universität insgesamt 1000 OberösterreicherInnen zu ihrem Radio- und Fernsehverhalten befragt. 
Die Publikation zur Studie „Der Dritte Mediensektor in Oberösterreich“ schließt eine wissenschaftliche Lücke in der Beschäftigung mit dem nichtkommerziellen Mediensektor in Österreich und bietet das erste Mal umfangreiches Datenmaterial zu Bekanntheit und Reichweite, aber auch zur HörerInnenstruktur, zu Programmcharakteristika und Potenzialen des Dritten Mediensektors in Oberösterreich.

Oberösterreich ist das „Land der Freien Radios“.
Über 680.000 Personen können die Freien Radios in Oberösterreich (Radio FRO 105.0, Freies Radio Salzkammergut, Freies Radios Freistadt und Freies Radio B138) empfangen, über 550.000 Personen den userInnengenerierten Fernsehkanal dorf tv. Damit versorgen die nichtkommerziellen MedienanbieterInnen ca. zwei Drittel der oö. Haushalte.
Etwa 400.000 Menschen (60 %) kennen die Existenz des Dritten Mediensektors, ca. 250.000 (36 %) ist ein konkretes Freies Radio in OÖ bekannt. Rund 150.000 Personen haben ein solches auch schon gehört, und immerhin ca. 50.000 Personen nutzen die Angebote des Dritten Mediensektors regelmäßig. Diese Zahlen zeigen, dass sich dieses Angebot inzwischen als unverzichtbarer Teil der oö. Medienlandschaft etabliert hat.
Der Stellenwert Freier Radios und TV-Anbieter wird auch durch ihre inhaltlichen Schwerpunkte unterstrichen, die für die Menschen in OÖ große Bedeutung haben. Unabhängige Berichterstattung, Meinungsvielfalt, Eingehen auf lokale und regionale Themen und Akteure oder Mehrsprachigkeit sind wichtige Sendungsinhalte, die man bei den anderen Sektoren der Medienlandschaft vermisst.

Die Studie gibt es in voller Länge auf der Website von Radio FRO zum download

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