Sonntag, 8.Dezember ab 22 Uhr: Die lange Nacht von „Wir bleiben!“

FacebookTwitterGoogle+WhatsAppPinterestTumblrEmailEmpfehlen

Wir bleiben! We stay! Biz Kalıyoruz! ¡Nos quedamos! Мы остаёмся! Nos ficamos! Մենք մնում ենք! نبق

Wichtige Informationen für Flüchtlinge in Tirol.
Wir bleiben! ging mit Dezember 2013 zu Ende.
Wir bleiben! – ein politisches Projekt der besonderen Art: Flüchtlinge wurden journalistisch tätig und sprachen für sich selber. Eine Möglichkeit, die üblicherweise Fremden untersagt bleibt. So medial unterrepräsentiert sind Flüchtlinge in Österreich, als wären sie nicht hier. In die Nachrichten finden sie erst Eingang, wenn sie tot sind.

Auch im Pantoffelkino diskutieren engagierte Prominente, seien diese Journalist_innen oder Menschenrechtsaktivist_innen oder beides, über Flüchtlinge und wie Todesfälle vor Lampedusa vermieden werden sollen. Brüssel und Rom werfen sich gegenseitig die Schuld zu, als wäre diese ein Tennisball. Selten sind Asylsuchende persönlich zu sehen, denn einquartiert sind sie – dort wo sonst auch die Müllverbrennungsanlagen gebaut werden – weit weg von den Wohnsiedlungen.
Nicht nur sicht- und hörbar, sondern auch und vor allem medial partizipativ wurden die Teilnehmer_innen des Projekts Wir bleiben!

10 Sendungen von und fürFlüchtlinge produziert, zu den Themen:
Integration, Sprache und Alphabetisierung, das Recht auf eine_n Dolmetscher_in, Homophobie und Homosexualität als Fluchtgrund, Illegalisierte Flüchtlinge, Rechte und Pflichten von Flüchtlingen und die Vorbereitung auf die Einvernahme im Bundesasylamt.

Alle Sendungen sind im Archiv der Freien Radios Österreich unter http://cba.fro.at/series/2692 verfügbar.

Macher_innen:
Mathias Althaler, Mirwais Amin, Abbas Aminzade, Varsenik Andresian, Ara Arakelyan, Fardin Bayat, Rocío Cachada Dibuja, Ara Gevorgyan, Ali Kadhim, Aina Matueva, Sónia Melo, Mahmud Niasi

www.wir-bleiben.at

Wir bleiben! wurde im Rahmen der stadt_potenziale 2013 von der Kunst- und Kulturinnovationsförderung der Stadt Innsbruck gefördert.


Dieser Beitrag wurde unter Migration, Politik, Projekte, Special veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.