Diese Sendung ist seit dem 27. Oktober 2015 im Programmschema
und läuft Montag-Freitag von 18:30 bis 19:00
und als Wiederholung Montag-Freitag von 08:00 bis 08:30


KulturTon


Umfangreiche Berichterstattung über das kulturelle Geschehen und das Bildungsangebot in Tirol. KulturTon will zu Debatten über dieses Angebot und Diskussionen anregen und solchen Raum geben. Ziel ist es, die Kulturlandschaft in Tirol in ihrer Vielfalt zu repräsentieren.
Die Sendungen der Kultur- und Bildungsschiene werden unabhängig und autonom durch ein Team von Mitarbeiter_innen von FREIRAD gestaltet.

KulturTon ist möglich durch Kooperationen mit verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen in Tirol:

Tiroler Arbeiter_innenkammer, aut. Architektur und Tirol, 30. Osterfestival Tirol, Galerie der Stadt Schwaz, Ho & Ruck, Länderzentren der Universität Innsbruck, Stadtarchiv der Stadt Innsbruck, TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol, Tiroler Landesmuseen, Tiroler Umweltanwaltschaft, Unit for Peace and Conflict Studies at the University of Innsbruck, Universität Innsbruck


MacherIn: Marianna Kastlunger, Katharina Pechtrager, Michael Haupt, David Winkler-Ebner, Miriam Tiefenbrunner, Ramona Pohn, Michael Gams, Carolin Vonbank, Viktoria Gstir, Nicola Weber, Matthäus Masé, Matthias Domanig, Laurin Mauracher, Markus Schennach, Daniela Pümpel, Melanie Bartos, Christian Schusterschitz, Magdalena Ripfl, Hemma Übelhör, Vera Wallner, Andreas Ritsch, Marian Wilhelm, Benedikt Sauer, Hannah Hieber, Luca Gasser, Lara Manzl, Michael Klieber, Sarah von Karger, Georg Rainalter, Anna Greissing


Speziell zur Sendung am
Montag, den 15. Jänner 2018
:

Die Kartoffel und der erste Weltkrieg

Die Bevölkerung Nordtirols hatte vor allem existenzielle Sorgen. Die ohnehin schon schlechte Versorgung mit Lebensmitteln während der Kriegsjahre wurde noch deutlich geringer. Stundenlanges Anstehen für kleinste Rationen war üblich. Manchmal vergebens. Besonders Milch, Brot, Zucker und Fleisch waren kaum zu bekommen. Auch auf dem Land war die Versorgung zum Teil sehr schlecht. Vor allem für diejenigen Familien, die über keine eigenen Möglichkeiten zur Lebensmittelproduktion verfügten, war die Situation bedrohlich. Bis sich in dieser Beziehung wieder normale Verhältnisse einstellen konnten, hat es einige Jahre gedauert. So schreibt Lukas Morscher, Leiter des Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, über das Ende des ersten Weltkriegs im 2014 erschienenen Buch Tiroler Alltagsleben im Ersten Weltkrieg. Und damit haben wir schon den Rahmen des heutigen Kulturtons gespannt. Eine besondere Rolle wird dabei auch ein bekanntes Nachtschattengewächs spielen.
Lukas Morscher hat Michael Haupt eine Geschichte erzählt.

Musik: Joe Zawinul "Erdäfee Blues"
Zitate aus: Tiroler Alltagsleben im Ersten Weltkrieg, Haymon 2014.




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Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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