Diese Sendung ist seit dem 27. Juli 2005 im Programmschema
und läuft wöchentlich am Montag von 15:00 bis 16:00


Radio Augustin


Radio Augustin versteht sich als Sprachrohr und Lobby für marginalisierte Menschen und als Informationsquelle für gesellschaftspolitisch Interessierte.

Das Medium Radio ermöglicht ein Abstrahieren von äusseren Erscheinungsbildern, Stimmen und Worte können in neuen Zusammenhängen wahrgenommen werden.
Dem Mainstream wird nicht entsprochen, der Kurzlebigkeit, Schnelligkeit und Oberflächlichkeit wird entgegengearbeitet.

Radio Augustin will nicht dazu beitragen, soziale Ausgrenzung und Obdachlosigkeit zu kulturalisieren, bzw. am Designen einer Sandler-Kultur mitzuwirken.

Die Stunde am Montag ist eine Magazinsendung und orientiert sich inhaltlich an der Zeitung AUGUSTIN. Die Sendung am Freitag wird in Form ein Studiogesprächs zu sozialen oder kulturellen Themen übertragen oder als Musiksendung gestaltet. Das Hauptanliegen der Radio-Redakteurin Aurelia Wusch, die das Radioprojekt leitet, ist es, AUGUSTIN-VerkäuferInnen mit dem Medium Radio vertraut zu machen und sie zu motivieren, ihre Ideen und Erfahrungen in Radiobeiträgen umzusetzen. Zu diesem Zweck findet jeden 2. Mittwoch im Monat eine Radio-Werkstatt statt.

Menschen am Rande der Gesellschaft, die nicht auf ihre soziale Situation reduziert werden möchten, wird damit - neben der Zeitung - ein weiteres Medium zur Verfügung gestellt. Radio Augustin unterscheidet sich in seiner Machart von Mainstream-Radio - auch durch eine gewisse Kultivierung der Langsamkeit. Radio Augustin bietet Zeit für Ausformulierungen von Gedanken, Zeit für Pausen und Zeit, um Stimmungen zu erzeugen. Ein unkonventionelles Musikprogramm unterstreicht die Konzeption: Radio Augustin ist mehr als nur ein Obdachlosenprogramm.
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Übernommen von Orange 94.0, Wien


MacherIn: Radio Augustin


Speziell zur Sendung am
Montag, den 09. September 2019
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Magazin

1. 40 Jahre Ars Electronica
Im September 1979 fand in Linz die erste Ars Electronica statt, ein neues Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft. 40 Jahre später ist die Ars Electronica so etwas wie die Blaupause für ähnliche Themenfestivals.

2. F23.wir.fabriken
Erich Sperger, renommierter Bühnenbildner der On- und Off-Szene, hat ein neues Betätigungsfeld. Und zwar an der Breitenfurterstraße. Das Projekt hört auf den Namen "F.23 die wir.fabriken". Karl Weidinger hat sich in die ehemalige Sargerzeugung und Kistentischlerei begeben und einen Beitrag zum Kulturprojekt an der Peripherie im Süden Wiens gestaltet.





www.augustin.or.at


Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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