Diese Sendung ist seit dem 25. Feber 2019 im Programmschema
und läuft monatlich am 4. Montag von 16:00 bis 18:00


Wie wir leben wollen
Die Diskussionsveranstaltung zu Fragen der gelungenen Lebensführung und den Handlungsspielräumen in der Gegenwartsgesellschaft.


Jeden monatsletzten Sonntag werden im Spielraum für Alle Fragen der praktischen Lebensführung im Rahmen einer Podiumsdiskussion erörtert. Denn der Blick auf unsere soziale Umwelt offenbart eine Vielzahl von Fragen: Weshalb stoßen wir auf augenscheinliche Widersprüche zwischen gesellschaftlich Verbürgtem und individuell für wichtig Gehaltenem? Welche Möglichkeiten bieten sich der oder dem Einzelnen überhaupt, sich der Gemeinschaft anzuschließen oder zu verweigern, und mit welchem Recht lassen sie sich erwägen?

Solche und ähnliche Fragen rund um individuelle Lebensentwürfe und ihre Realisierbarkeit im gesellschaftlichen Kontext stehen im Zentrum der Veranstaltungsreihe, um mit geladenen Gästen erörtert und diskutiert zu werden. Besprochen sollen dabei alle Themen werden, die direkten oder indirekten Einfluss auf unser Leben haben, so dass am Ende ein Potpourri aus philosophischen und sozialpolitischen Themen auf dem Tisch steht. Das Format erhebt so nicht nur einen fragenden, sondern auch einen gestaltenden Anspruch.

Ein Mitschnitt der Abende ist etwas zeitversetzt auf FREIRAD zu hören.


Spielraum für Alle
Spielraum Kochlokal



MacherIn: Peter Mössmer, Heinrich Pan


Speziell zur Sendung am
Montag, den 25. Feber 2019
:

14. Termin:

Wert und Würde des Menschen


Zur Begründung und Umsetzung der Menschenrechte

26|01|19 Dass alle Menschen frei, gleich und brüderlich seien, lautet eine gängige Parole, um den Menschenrechtsgedanken zum Ausdruck zu bringen. Seine theoretische Formulierung und vor allem die juristische Verankerung desselben werden von vielen als eine der wichtigsten Errungenschaft der Neuzeit betrachtet. Trotz ihrer zumeist zugestandenen intuitiven Plausibilität sind Menschenrechte aber sowohl in ihrer theoretischen Begründung als auch in ihrer praktischen Umsetzung recht anspruchsvoll. Wie also werden sie tatsächlich theoretisch gedacht und juristisch zur Anwendung gebracht? Zudem wurden Menschenrechte vor allem in jüngerer Vergangenheit bisweilen nicht nur als Exportgut des Westens, sondern auch als Instrument politischer Agitation kritisiert. Was lässt sich diesen Vorwürfen begegnen, oder sind sie etwa gar berechtigt?

Zur Diskussion erklärten sich diesmal bereit: Frau Marie-Luisa Frick vom Institut für Philosophie, die sich von philosophischer Warte aus schon lange und intensiv mit Menschenrechten beschäftigt, Herr Wolfgang Sinz, unter anderem ehrenamtliches Mitglied bei "Amnesty International" Innsbruck, und Andreas Th. Müller vom Institut für Europarecht und Völkerrecht, zu dessen wissenschaftlichen Schwerpunkten auch internationaler Menschenrechtsschutz und humanitäres Völkerrecht zählen.





http://fablab.spielraumfueralle.at

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Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

Videospot

wie_wir_leben_wollen