Diese Sendung ist seit dem 31. August 2006 im Programmschema
und läuft wöchentlich am Freitag von 20:00 bis 21:00
sowie an diversen Terminen


Globale Dialoge
Eine Sendereihe zu interkulturellen und entwicklungspolitischen Themen

   
GLOBALE DIALOGE 2019:

Broadcasts for Change - Follow Up

Im Jahr 2019 legt die Redaktionsgruppe „Women on Air“ ihren Schwerpunkt auf „Broadcasts for Change - Follow Up“ und rückt in diesem Kontext Frauen* als changemakers in den Mittelpunkt der Sendereihe. In Anlehnung an die Kampagne „The World We Want“, geprägt von der Agenda 2030 und den Bemühungen zur Erreichung der Globalen Zielen für Nachhaltige Entwicklung (#SDG, #SustainableDevelopmentGoals, #GlobalGoals) sollen Frauen* hör- und sichtbar gemacht werden.

Denn in zahlreichen Ländern sind Frauen* unterschiedlicher genderbasierter Diskriminierung ausgesetzt: Global gesehen verdienen Frauen* 24 Prozent weniger als Männer, sind öfter von Arbeitslosigkeit betroffen und in informellen/ungesicherten Arbeitsverhältnissen beschäftigt.

Weiters steuern Frauen* zwar einen wichtigen Teil des Haushaltsbudgets als Unternehmerinnen, Care-Arbeiterinnen, Bäuerinnen und vieles mehr bei, haben aber dennoch weniger Anteil an Landbesitz oder Zugang zu anderen Ressourcen wie Krediten und Technologien.

Da Frauen* diesen und anderen genderbasierten Diskriminierungen ausgesetzt sind fragen wir uns einerseits wie sich diese globale Hierarchien gestalten: Wie sind Frauen* von Ungerechtigkeiten, die in den SDGs angesprochen werden, betroffen?

Andererseits fragen wir uns aber auch, was Frauen* tun um eine Verbesserung der Welt zu ermöglichen? Welche Beiträge leisten Frauen zur Erreichung der Sustainable Development Goals?



WOMEN ON AIR

Die Redaktionsgruppe Women on Air wurde von ORANGE 94.0 und der Zeitschrift FRAUENSOLIDARITÄT ins Leben gerufen. Seit 2005 gestalten wir einmal wöchentlich die entwicklungspolitische Sendereihe Globale Dialoge. Darin berichten wir u.a. über internationale Frauenbewegungen und feministischen/queeren Aktivismus, werfen einen kritischen Blick auf die globalisierte Arbeitswelt und rücken das Kulturschaffen von Frauen in den Mittelpunkt – in Form von Reportagen, Beiträgen, Interviews, Veranstaltungsberichten, Live-Sendungen mit Studiogästen u.v.m.



Eine Sendereihe von: 

Meriem Ait Oussalah
Verena Bauer
Ulrike Bey
Bettina Dobnig
Lisa Gießauf
Marta Gómez
Maiada Hadaia
Maria Hörtner
Barbara Karahan
Tünde Kiss
Aleksandra Kolodziejczyk
Tania Napravnik
Bernadette Ofner
Simone Peter
Petra Pint
Barbara Tinhofer



MacherIn: women on air


Speziell zur Sendung am
Freitag, den 19. März 2021
:

Mujeres en las Artes MUA:

 

die Schaffung von Räumen zum Sagen und Handeln unter Frauen.

Der Kulturverein Mujeres en las Artes Leticia de Oyuela MUA ist seit 1995 ein Ort der Begegnung und des Lernens durch die Künste in Honduras. In einem Land mit einer jahrzehntelangen Geschichte von Diktaturen und Militärpräsidentschaften beschlossen diese vier Frauen, ein Kollektiv zu gründen, um Künstlerinnen im öffentlichen Raum Stimme, Sichtbarkeit und Raum zu geben. Nach 25 Jahren harter Arbeit und Veränderungen, Schwierigkeiten und Erfolgen wollte Jenny Olaya-Peickner mit den vier Gründerinnenn America Meji, Josefina Dóbinger-Álvarez, Catalina und Wanayran Álvarez-Quioto, sprechen, da eine Arbeit wie MUA nicht nur bemerkenswert ist, sondern weil im letzten Jahr, waren die Frauen und die Randgruppen, die am meisten unter den weltweit ergriffenen Maßnahmen gelitten haben. Ebenso wird künstlerische Arbeit für viele Gesellschaften weiterhin als nicht wesentliche Arbeit geschätzt, besonders die von Frauen getan, besonders die handwerkliche. Die Interviews wurden telefonisch in Wien-Tegucugalpa / Berlin / Bangkok / Wien geführt.

Sendungsgestaltung:
Jenny Olaya-Peickner

Im Interview:

America Mejia, Historikerin, Geschäfstführerin von MUA
Josefina-Dobinger, Historikerin und Forscherin, künstlerische und Forschungsleitung von MUA, in Wien angesiedelt
Catalina Álvarez Quioto, Psychologin, Psychotherapeutin und Pädagogin in Berlin angesiedelt
Wannayran Álvarez Quioto, Weltenbummlerin, Sängerin und Kulturförder in Bangkok angesiedelt

Musik:

Nibari (Mein Enkelkind)- Umalali, The Garifuna Collective

Que corra el río – Recordarles, Karla Lara 2013 (Album, das denjenigen gewidmet ist, die in Honduras während Diktaturen, Militärpräsidentschaften und zum Beispiel in diesem Lied von denen ermorden wurden, die gegen das System gekämpft haben - wie Berta Càceres)

Nanigui (Mein Herz) – Ruguma Emilio Álvarez Quioto 2014

Yurumein- Elvira Álvarez (Hauptlieder des Yurumein-Rituals der Garifuna von Livingston, Guatemala)

Mata de Azahar de la India – Tambor Hembra 2018 (cover)

Webbtips:

https://es-la.facebook.com/muahn/
http://www.pakashn.com/
https://www.facebook.com/creartemua.hn/


Fotocredit: Crearte/MUA





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Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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