Diese Sendung ist seit dem 11. März 2008 im Programmschema
und läuft an diversen Terminen sowie an diversen Terminen


hörBar (Literaturhaus im Ohr)


Das Literaturhaus am Inn veranstaltet ca. vier Lesungen bei freiem Eintritt im Monat. Diese Lesungen wurden bisher zu rein dokumentarischen Zwecken aufgezeichnet. Da sich viele der Lesungen/Veranstaltungen durch große Aktualität sowohl im literarischen wie auch im kulturpolitischen Sinne auszeichnen, möchten wir diese einem größeren Publikumskreis zugänglich machen.




MacherIn: Verena Gollner


Speziell zur Sendung am
Donnerstag, den 18. März 2021
:

11.06 Uhr

Barbara Honigmann

 

Der Roman Alles, alles Liebe von Barbara Honigmann (Hanser) ist einmal mehr ein gelungenes Beispiel ihrer auf Tatsachen bezogenen Sichtweise, gepaart mit Poesie und einem Hauch von Melancholie.

Barbara Honigmann ist Malerin und Schriftstellerin, ehemals wohnhaft in Ost-Berlin, übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Straßburg, wo sie heute im sogenannten zweiten Getto, dem Judenviertel in der Nähe der Talmud-Hochschule wohnt. Barbara Honigmann pflegt ihre jüdische Identität und ihren Glauben. Straßburg stellt einen Kompromiß dar, der Nähe und Distanz zum deutschen Sprachraum gleichermaßen gewährleistet. Als Autorin ist sie seit den 80er Jahren erfolgreich, seit ihrem Erstling: Roman von einem Kinde (Luchterhand 1986) gehört sie zur ersten Garde der deutschen Literatur. Pathos und Selbsterhöhung liegen ihr nicht, sie will von den großen Dingen sprechen, von Exil und Erlösung, aber in einer Sprache, die ihre Kraft aus dem Alltag schöpft.

 





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