Diese Sendung ist seit dem 10. April 2017 im Programmschema
und läuft monatlich am 2. Montag von 20:00 bis 21:00


Radia Obskura
Ein Magazin für Subversion zwischen Politik und Kultur.

Radia Obscura ist ein Radiomagazin. Die Sendung ist subversiv international überregional.

Es liegt nahe, Freies Radio noch einmal neu, ausgehend von den individuellen Akteur*innen, zu denken: Unabhängig davon, welchem Radio sie evtl. zuarbeiten. Freies Radio kann sich, muss sich aber nicht lokal verorten. Diesen Gedanken greifen wir auf, um gleichzeitig in Berlin, Hamburg, Halle und Innsbruck zu senden.

Radia Obskura ist eine gemeinsame Sendung von Radio Corax (Halle), Freies Sender Kombinat (Hamburg), FREIRAD (Innsbruck) und Pi Radio (Berlin) bzw. inzwischen FR3B – dem Freien Radio Berlin Brandenburg.



MacherIn: Valentin Dander


Speziell zur Sendung am
Montag, den 14. Oktober 2019
:

Europa und die Rechten: Alles Faschismus oder was?

Alles Faschismus oder was?

Unter dem Titel „Alles Faschismus oder was?“ versammelten die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das Münzenberg-Forum und der Dietz Verlag im Mai 2019 in Berlin insgesamt sechs Expert*innen. Wir danken für die Freigabe des Audio-Materials, das nun auch über freie-radios.net zur Verfügung steht. Die Beschreibungen sind der Veranstaltungsankündigung entnommen.

Alle Veranstaltungen sind auch als Videos nachsehbar unter:
https://www.rosalux.de/dokumentation/id/40479/

„Von Rechtspopulismus bis (Proto-)Faschismus geistern eine Vielzahl von Begriffen durch die Debatten und Feuilletons, um den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und weltweit, zu beschreiben.

Die Veranstaltungsreihe «Alles Faschismus oder was?» in Berlin möchte Klarheit schaffen. Verschiedene der strittigen Begriffe sollen diskutiert und Faschismuskonzepte auf ihre Anwendbarkeit auf heutige Phänomene abgeklopft werden.“

3. Teil am 21. Mai 2019:

Europa und die Rechten (Vorträge von Jan Rettig und Carina Book)

Seit Jahren sind rechte Parteien auf dem Vormarsch in Europa. Sie stellen Regierungen, sind an Regierungen beteiligt, übernehmen zentrale Posten und bilden auch auf europäischer Ebene eigene Netzwerke, im Europäischen Parlament Fraktionen. Ein wesentlicher Punkt ihrer Agenda ist nicht nur EU-Kritik, sondern oft sogar die Abschaffung der EU. Mit dem zentralen Widerspruch, dass sie sich in ein Parlament wählen lassen, das sie am liebsten abschaffen würden, gehen sie entspannt und kreativ um.

Welche Europastrategien in diesen (völkisch-)nationalistischen Parteien und Bewegungen vorherrschen, welche Auswirkungen der am 26. Mai zu erwartende Rechtsruck auf Parlament und EU haben könnte und welche linken Gegenstrategien daraus folgen, darüber sprechen Jan Rettig, Politikwissenschaftler an der Uni Bremen, und die Autorin und Politikwissenschaftlerin Carina Book.

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Tracklist:

Kchuttnbruntza: Fern von Europa, Bury Your World, Eternal Winter





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