Diese Sendung ist seit dem 10. März 2018 im Programmschema
und läuft monatlich am 2. Samstag von 12:00 bis 13:00
und monatlich am 4. Samstag von 12:00 bis 13:00


Radio Stimme
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten - Machtverhältnisse

Radio Stimme ist das Radiomagazin der Initiative Minderheiten.

In der einstündigen Sendung auf freien und nicht-kommerziellen Radiosendern und im Internet werden zweimal im Monat Live-Studiogespräche, Interviews, Reportagen und experimentelle Beiträge zu den Themen Minderheiten, Mehrheiten und Machtverhältnisse ausgestrahlt.

Radio Stimme ist freies politisches Radio: ehrenamtlich, unabhängig und mit gesellschaftskritischem Anspruch. Radio Stimme macht Beiträge abseits des Mainstreams und berichtet über Themen, die in den gängigen Medien nur selten oder in einseitiger Weise vorkommen. Die Sendung will zum Nachdenken über gesellschaftliche Dominanz- und Machtverhältnisse anregen und sich mit Beziehungen von Mehrheiten und Minderheiten auseinandersetzen.

Radio Stimme tritt gegen Diskriminierung und gegen soziale Ungleichheit auf und setzt sich für Gleichberechtigung, Solidarität und Nachhaltigkeit ein.

Newsletter-Anmeldung:
radio.stimme_news-subscribe@initiative.minderheiten.at

     
Übernommen von: Orange 94.0, Wien



MacherIn: Initiative Minderheiten


Speziell zur Sendung am
Samstag, den 12. September 2020
:

Sexarbeit und COVID-19. Über Mythen und reale Arbeitskämpfe

Die Gesundheitskrise rund um COVID-19 hat viele Menschen weltweit auch in eine ökonomische Krise gestürzt und dabei die Schwächen des jeweiligen sozialen Systems in einer Härte offenbart, die schwerlich weiterhin beschönigt werden kann. Besonders schwer trifft es vor allem jene, die ohnehin prekär leben und arbeiten, wie etwa auch viele Sexarbeiter_innen in Österreich und Deutschland. Corona hat hier die Auswirkungen der repressiven Sexarbeitspolitik der letzten Jahrzehnte weiter verstärkt. Wie auch in anderen Bereichen sind die jeweils getroffenen Maßnahmen und Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie nach Branchen, aber auch örtlich sehr unterschiedlich. Zumindest in Österreich wurden diese ab 1. Juli derart gestaltet, dass in der Sexarbeit wieder gearbeitet werden kann. In Deutschland hat sich jedoch die Debatte um ein sogenanntes „Sexkaufverbot“ nach schwedischem Modell erneut entzündet und die Sexindustrie mit direktem Kund_innen-Kontakt liegt nach wie vor danieder. Nur in Berlin könnte es ab September wieder weitergehen.

In der aktuellen Sendung widmen wir uns in einer kleinen Chronik von Mai bis August 2020 der Berichterstattung freier Radios in Österreich und Deutschland zum Thema Sexarbeit und COVID-19. – Only rights can stop the wrongs!

Weitere Infos und Links, die in den Beiträgen erwähnt werden:

  • SOPHIE – Beratungszentrum für Sexarbeiter*innen in Wien;
  • Red Edition – Sex Work Migrant Group, Wien;  „An emergency fund for sex workers“: https://bit.ly/3dUVv4e
  • SXA – Frauenservice Graz;
  • maiz – autonomes zentrum von & für migrantinnen, Linz;
  • LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrant*innen, Wien;
  • BesD e.V. – Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen Deutschland; zum BesD-Nothilfe Fonds und dem Solidaritäts-Porno von Theo und Candy!
  • Hydra e.V. – Treffpunkt und Beratung für Prostituierte, Berlin;
  • Meow-Meow-Kollektiv – Experimental Porn. From Berlin with Love.




www.initiative.minderheiten.at

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Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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