Diese Sendung ist seit dem 10. März 2018 im Programmschema
und läuft monatlich am 2. Samstag von 12:00 bis 13:00
und monatlich am 4. Samstag von 12:00 bis 13:00


Radio Stimme
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten - Machtverhältnisse

Radio Stimme ist das Radiomagazin der Initiative Minderheiten.

In der einstündigen Sendung auf freien und nicht-kommerziellen Radiosendern und im Internet werden zweimal im Monat Live-Studiogespräche, Interviews, Reportagen und experimentelle Beiträge zu den Themen Minderheiten, Mehrheiten und Machtverhältnisse ausgestrahlt.

Radio Stimme ist freies politisches Radio: ehrenamtlich, unabhängig und mit gesellschaftskritischem Anspruch. Radio Stimme macht Beiträge abseits des Mainstreams und berichtet über Themen, die in den gängigen Medien nur selten oder in einseitiger Weise vorkommen. Die Sendung will zum Nachdenken über gesellschaftliche Dominanz- und Machtverhältnisse anregen und sich mit Beziehungen von Mehrheiten und Minderheiten auseinandersetzen.

Radio Stimme tritt gegen Diskriminierung und gegen soziale Ungleichheit auf und setzt sich für Gleichberechtigung, Solidarität und Nachhaltigkeit ein.

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radio.stimme_news-subscribe@initiative.minderheiten.at

     
Übernommen von: Orange 94.0, Wien



MacherIn: Initiative Minderheiten


Speziell zur Sendung am
Samstag, den 28. November 2020
:

Veranstaltungen im Lockdown – zwei Berichte

 

Jedes Jahr am 9. November finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die an den 1938 gegen die jüdische Bevölkerung gerichteten Pogrom erinnern. Im ersten Beitrag begleiten wir die Initiative Gedenkrundgang, die am Sonntag, den 8. Novmber 2020 Orte im Bezirk Floridsdorf besucht hat, die von einstmals hier vorhandenem jüdischen Leben berichten. Dabei bekommen wir einen Einblick in das Leben ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter*innen, sowie in die bezeichnende Geschichte der Synagoge Floridsdorf. Wie sehr der ehemalige Industriestandort Floridsdorf mit den gewaltvollen Schicksalen von Juden und Jüdinnen in Verbindung steht, wird auch anhand der Geschichte das ehemalige KZ-Außenlager in der Hopfengasse deutlich gemacht. Der Gedenkrundgang war eine der wenigen Veranstaltungen, die trotz Pandemie live am 9. November stattfinden und so an die Geschichte dieses Ereignisses erinnern konnte.

Eine weitere Veranstaltungsreihe, die trotz Pandemie zwar nicht live, aber dennoch stattfindet, ist das online Symposium „Screenfest: Queer Filmfestivals im Kontext“ – ein Symposium, das in Zusammenarbeit mit dem Wiener Filmfestival Queertactics und dem Blickle Kino im Belvedere 21 entstanden ist. In einem Interview mit Co-Organisatorin Dr. Nicole Kandioler beschäftigen wir uns mit Fragen nach der Bedeutung von queeren Filmfestivals für queer-feministische Communities. Wir sprachen dabei sowohl über die Ergebnissen der online Panels, als auch über die Auswirkungen von Covid-19 auf die queere Festivallandschaft.





www.initiative.minderheiten.at

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Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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