Diese Sendung ist seit dem 22. Mai 2018 im Programmschema
und läuft monatlich am 4. Dienstag (2018-05-22 - 2019-02-28) von 17:00 bis 18:00
und monatlich am 2. Dienstag von 17:00 bis 18:00
und monatlich am 4. Dienstag (2019-03-26 - 2021-06-30) von 17:00 bis 18:00
und als Wiederholung monatlich am 2. Dienstag (2018-05-22 - 2019-02-28) von 17:00 bis 18:00


Tacheles - Demokratie wird hörbar
Eine gemeinsame Sendung von FREIRAD-Radiomacher*innen

… ist eine gemeinsame Sendereihe von FREIRAD-Radiomacher_innen.

Weltweit ist eine Erstarkung des Rechtspopulismus zu beobachten, dessen Rhetorik in politische Lager jenseits radikaler Randparteien hinein reicht. Damit einher gehen Einschnitte in den Sozialstaat, die schrittweise Aushöhlung demokratischer Grundprinzipien (wie etwa das Zurückdängen von kritischem Journalismus, Ausbau der Überwachung von Bürgern) und eine Rhetorik, die offen auf die Entzweiung von Bevölkerungsgruppen (Sündenbockdiskurs) abzielt. Diese Tendenzen markieren einen bedenklichen demokratiepolitischen Kipppunkt.

Die Vielfalt unterschiedlicher Sichtweisen, Arbeitsformen, Genres und Fokus der beteiligten RadiomacherInnen macht dabei Demokratie direkt hörbar.

Wenn du Interesse hast einen Beitrag beizusteuern, oder auch nur Anregungen, Wünsche, Verbesserungen, etc., melde dich unter meral@freirad.at


   
Hier könnt ihr vergangene Sendungen nachhören:


Hier könnt ihr die einzelnen Beiträge als Podscast abonnieren: 
     

https://cba.fro.at/series/tacheles-podcast/feed



MacherIn: FREIRAD, Freies Radio Innsbruck


Speziell zur Sendung am
Dienstag, den 09. April 2019
:

Thema der 12. Folge:

Solidarische Landwirtschaft


Die Solidarische Landwitschaft ’Erdapfel – C'est LaWi‘ feiert ihr einjähriges Jubiläum! 

  • Was ist das?
      
  • Wie geht das?
       
  • Ist das auch etwas für mich?

    
Dazu kommen ins Studio:

Regula Imhof, Bio-Obstbäuerivon Natters und
Thomas Huber, Bio-Gemüsebauer von Absam.
Beide haben gemeinsam mit Barbara Czerny ErdApfel – C’est LaWi gegründet.

Ruth Frömpter, die einen Ernteanteil hat. Sie wird ihre Erfahrungen nach einem Jahr SoLaWi preisgeben.

Und Leonie Drechsel als Moderatorin und Interessierte.


Moderation und Beitragsgestaltung: Leonie Drechsel

Koordination: Leonie Drechsel & Klaus Schennach

Technik: Hermann Leitner

Bild: SoLaWi Erdapfel


Zur Solidarischen Landwirtschaft:

(Quelle: www.gutefruecht.at)

Die solidarische Landwirtschaft (SoLaWi, Community-supported agriculture/CSA) hat zum Ziel, durch einen persönlichen Bezug und das Engagement der Konsumentinnen und Konsumenten eine nicht-industrielle, marktunabhängige und zukunftsfähige Landwirtschaft zu ermöglichen. Es ist eine Kooperation von Verbrauchern und einem landwirtschaftlichen Betrieb auf lokaler Ebene.

Sie haben folgende Möglichkeiten, sich am Betrieb unserer Obstgärten und an der Herstellung verschiedener Bio-Produkte zu beteiligen:

  • Interessierte erklären sich für einen festgelegten Zeitraum (1 Erntejahr) bereit, gemeinsam mit unseren beiden Betrieben die Ernte zu teilen. Das heisst sie erhalten wöchentlich Ernteteile von Gemüse und Obst unserer biologisch wirtschaftenden Betriebe und bezahlen dabei monatlich oder jährlich an die Betriebskosten der Betriebe.
      
  • Darüber hinaus können sich die, die wollen auch an der Produktion beteiligen. Erntedankfest, Betriebsbesuche oder auch Koch- und Einkochkurse können besucht werden. Die direkten Beziehungen zwischen ProduzentInnen und VerbraucherInnen machen Vieles leichter und spannender. Es kann mitgedacht, mitgewünscht, mitgearbeitet, mitgelernt und mitdiskutiert werden …

Die Vorteile:

  • Die Vorteile für sie liegen in einer regelmässigen Versorgung mit frischem Bio-Gemüse und Bio-Obst aus der Region in grosser Vielfalt, in der Transparenz hinsichtlich der Herkunft der Lebensmittel und in der Unterstützung einer nachhaltigen Landwirtschaft in der Umgebung.
      
  • Die Vorteile für die Produzentinnen und Produzenten liegen in der gezielten Versorgung der Ernteanteilbezieher – das ergibt einen gesicherten Absatz und entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten im Voraus. Es ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern zudem, sich auf ihre Produktion zu konzentrieren und liefert ihnen ein Einkommen unabhängig von Weltmarktpreisen.


Weitere Infos zur SoLaWi:





www.freirad.at

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Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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