Diese Sendung ist seit dem 01. Jänner 1970 im Programmschema
und läuft


Tag des Feministischen Radios


Feministische Radiotage online & on air

Das erste "Claim the Waves" Vernetzungstreffen fand 2018 bei Radio Lora in Zürich statt. Dort wurde ein internationales Netzwerk gegründet mit dem Ziel, die Sicht- und Hörbarkeit von feministischen Inhalten durchs Zusammenkommen und Radiomachen zu erhöhen.

Von 9. bis 11. Juli finden die 2. Feministischen Radiotage online und on air - hosted by ORANGE 94.0 - statt.

On air wird das Festival von einem 48-stündigen Radioprogramm begleitet. Das Rahmenprogramm besteht aus Webinaren und virtuellen Open Spaces.

Ein Festival für Frauen, Lesben, inter*-, non-binary-, trans*-Personen (FLI*NT) und Mädchen.

→ Web: claimthewaves.noblogs.org
→ Kontakt: ctw.info@o94.at



MacherIn: FREIRAD, Freies Radio Innsbruck


Speziell zur Sendung am
Samstag, den 11. Juli 2020
:

02:00
Critical Solidarity - Encountering Queer-Feminist Club Culture in Crisis
This podcast in English language is a conversation between podcast editor and human rights lawyer Laura Thimm-Braun and ethnomusicologist Jasemin Khaleli. As part of Vienna's Res.Radio's Theory & Society series it aims at bringing people from diverse backgrounds and perspectives together, drawing back the curtain on sometimes abstract societal discurses. 'Critical Solidarity - Encountering Queer-Feminist Club Culture in Crisis' adresses questions of queer(ed) clubbing politics while highlighting the importance of both making and documenting safe(r) spaces and grassroots efforts. The podcast was recorded in our bedrooms during lockdown at the end of March 2020. As the COVID-19 pandemic implemented 'new normalities' and has revealed injustices and great vulnerabilities in society, we believe it important to make and give room: While gentrification and commercialization of EDM cultures pose threats to the sustainabilities of the portrayed collectivs in Lisbon, telling diverse cultural stories might act as valuing, preservative and protective forces. Drawing on extensive field research, the podcast asks about the mean(ing)s of queer-feminist club cultures. How to trace and approach them and how to reflect on cultural proximity and structural inequalities in that process? How to foster critical solidarity between agents and dance enthusiasts in times of crisis?
Sendungsgestaltung: Laura Thimm-Braun, Jasemin Khaleli (Theory & Society, Res.Radio)


03:00
Feministischer Musikmix


04:00
Magazin: Claim the Stage
feat. Katharina Schmidt & Fides

TEIL 1:
The Waves
”The unreal world must be round all this—the phantom waves. […] Could one not get the waves to be heard all through? Or the farmyard noises? Some odd irrelevant noises.” (Virginia Woolf on June 23rd 1929, A Writer’s Diary p. 141)
The Waves ist eine radiophonische Komposition basierend auf Virginia Woolfs Roman gleichen Namens.
Das Stück ist unterteilt in 6 fünf-minütige Abschnitte, die jeweils ein Thema oder eine Episode des Romans klanglich erkunden:
1. Prologue
2. Chorus I: Dawn
3. Chorus II: The Garden
4. Chorus III: Hampton Court
5. The Roar of Time
6. Epilogue
Sendungsgestaltung: Katharina Schmidt (Cashmere Radio)

TEIL 2:
Frauen in der Musikszene um 1900 - Interview
Sendungsgestaltung: Fides (Radio LOTTE Weimar)

05:00
im Porträt „starsky“ – Projektionskünstlerin
aus der Reihe „Listen To The Female Artists“ #35

“Groß, größer, am größten… die Kunst und Ideen von starsky kennen keine Grenzen".
Seit mehr als 20 Jahren ist starsky eine Pionierin der Projektionskunst. Unermüdlich arbeitet sie daran die Grenzen ihrer Möglichkeiten zu verschieben, während sie gleichzeitig unerbittlich die Absichten ihrer ZuschauerInnen erforscht. Es genügt starsky nicht nur den visuellen Sinn ihres Publikums zu faszinieren und zu kitzeln, sie zeichnet sich durch politische Brisanz aus und ergänzt ihre Videos und Projektionen mit Manifesten, sowie mit Performance und Ton. Der magische Moment der Transsubstantiation – wenn analog zu digital wandelt, oder bedeutungsvoll ausgedrückte Gedanken zu Gefasel werden, oder das Publikum zur RegisseurIn wird – ist einer der Aspekte, der ihre Arbeiten frisch und aufregend hält ……..“
(Maga. Drin. Renée Gadsden, Kunsthistorikerin, Lehrbeauftragte an der Universität für angewandte Kunst, Wien).

In einer Radiostunde gibt uns Julia Zdarsky aka starsky . . . xradz . . . niemand . . . Einblick in ihre vielseitigen Arbeitswelten.
Die Künstlerin arbeitete bisher mit den medien : projektion, photographie, film, video, installation, ton, musik, bild, objekt, text, activism, graphik, theater, performance, interaktive systeme, steuerungen, computer, kommunikation, netz und einigen noch namenlosen.
http://starsky.at/
http://niemand.starsky.at/

Eine Sendung von HELGA SCHAGER

Playlist / Zusatzinfo:
Barbarella's Bang Bang – Here and Now, Adriana Varela - Tango de ayer, Sophia Squire. Album Devil On Di Run – Stand up, Nina Simone – I put a spell on you, Feral is Kinky - #Tweet2

06:00
Trans sein: 1999 vs. 2020
In unserer letzten Sendung brachten wir einen Rückblick in ein Studiogespräch vom Mai 1999 zum Thema „TransGender oder ‚die Geschlechtsgrenzen überschreiten'“. 21 Jahre später hat unser Redaktionsmitglied Nico Reiter diese Woche über Skype erneut eine Gesprächsrunde eingeladen, die Sendung von damals zu reflektieren. Was hat sich seit dem in der Transgender-Community getan? Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich Begriffe über die Jahre entwickelt haben, ob es noch immer so große Hürden im medizinischen Transition-Prozess gibt und wie sich unsere Gesellschaft im Umgang mit Trans-Personen verändert hat. Ein weiteres Thema ist, wie das Internet zur Information und Vernetzung der Trans-Community beigetragen hat.
LEFÖ/TAMPEP / Informations-, Beratungs- und Gesundheitspräventionsarbeit für Migrant*innen in der Sexarbeit.
Weitere Informationen zu geschlechtlicher Vielfalt und zur Transition findet ihr auch auf transabc.at und transx.at
Sendungsgestaltung: Nico Reiter (Radio Stimme)

07:00
Das Kopftuchverbot und der antimuslimische Rassismus
Im Jänner hat die Bundesregierung ihr neues Arbeitsübereinkommen vorgestellt. Darin ist auch ein „Vollverschleierungsverbot“ und ein Verbot des Kopftuchs im öffentlichen Dienst – vor allem für Richterinnen, Staatsanwältinnen und Polizistinnen – vorgesehen. Die Regierung spricht zwar offiziell von einem „Neutralitätsgebot“ und erwähnt das Kopftuch kaum je direkt, doch das Signal ist klar: Es geht um den Ausschluss von Musliminnen. Außerhalb der muslimischen Gemeinschaft ist von einem Protest gegen das geplante Verbot kaum etwas zu hören. In liberalen und linken Kreisen verweist man stattdessen ganz im Sinne der Regierung auf die notwendige Einhaltung der richterlichen Neutralität und pocht lieber auf das Abhängen der Kreuze im Gerichtssaal als sich mit dem eigenen Rassismus zu beschäftigen. Radio Stimme hat das zum Anlass genommen, um den steigenden antimuslimischen Rassismus genauer in den Blick zu nehmen und sich zu fragen, wie eine solidarische Praxis mit davon betroffenen Personen aussehen könnte. Dazu haben wir mit der Juristin Aqilah Sandhu ein Interview über ihre Klage gegen die Diskriminierung von muslimischen Richterinnen in Bayern geführt und mit den beiden Aktivistinnen Gözde Taskaya und Hümeyra Kestane vom Netzwerk Muslimische Zivilgesellschaft in Wien gesprochen. Ebenso zu hören gibt es eine Rezension des Buches „Kopftuchdebatten in Europa. Konflikte um Zugehörigkeit in nationalen Narrativen“ von Anna C. Korteweg und Gökçe Yurdakul.
Sendungsgestaltung: Melanie Konrad, Philipp Sperner (Radio Stimme)





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