Endstation Illegalität? Irreguläre Migration in Österreich und Europa. Zwischen Repression, Anspruch auf Anerkennung und Handlungsstrategien

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Am 15.11.08, von 10 bis 17 Uhr findet im Gemeinderatssaal, Rathaus Innsbruck, 7. Stock das Symposium „Endstation Illegalität? Irreguläre Migration in Österreich und Europa. Zwischen Repression, Anspruch auf Anerkennung und Handlungsstrategien“ statt. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung von FLUCHTpunkt und FREIRAD 105.9.

Die Situation von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus hat sich in vielen europäischen Ländern in den letzten Jahren geradezu dramatisch zugespitzt und ist gleichzeitig zu einem wesentlichen Thema der öffentlichen Auseinandersetzung geworden.
Während politische Kampagnen gegen die sogenannten „Illegalen“ und die Kriminalisierung bestimmter Formen von Migration zunehmen, entstehen andererseits Unterstützungsstrukturen, Initiativen für das Bleiberecht für Flüchtlinge, die von Abschiebung bedroht sind, und sogar politische Selbstorganisationen sog. „sans-papiers“.
Kontroverse Diskussionen werden geführt über Ursachen von Migration, ökonomische und politische Zusammenhänge von „Illegalität“, mögliche Formen der Anerkennung der Anwesenheit bisher „unerwünschter“ MigrantInnen oder die Auswirkungen der Darstellung von Flüchtlingen in den Medien.

Im Symposium „Endstation Illegalität?“ soll ein umfassender Blick auf die Lebensverhältnisse, Probleme und Perspektiven der irregulären MigrantInnen in Österreich und Europa ermöglicht werden. WissenschaftlerInnen und AktivistInnen aus Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz berichten über:
– Trends und Rahmenbedingungen globaler Migration
– Lebensverhältnisse und rechtliche Situation von Flüchtlingen in Österreich
– Kriminalisierung, Ausgrenzung und Repression gegen sogenannte papierlose MigrantInnen
– medizinische Versorgung von MigrantInnen, die aus dem regulären Gesundheitssystem ausgeschlossen sind
– Selbstorganisierung von Flüchtlingen und MigrantInnen
– praktische Erfahrungen in der Flüchtlingsunterstützung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Radiodialoge – Stimmen der Vielfalt“ statt und wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und von der Europäischen Kommission im Rahmen des „Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs 2008“ gefördert.

Das detaillierte Programm (ReferentInnen und Uhrzeiten) findet ihr rechtzeitig hier auf unserer Homepage bzw. auf www.fluchtpunkt.org.

Also kommen!
wann: 15.11.08, 10 bis 17 Uhr mit anschließendem Ausklang
wo: Gemeinderatssaal, Rathaus, 7. Stock

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