1. Mai: Internationaler Tag der Arbeit/Arbeitslosigkeit

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Der 1. Mai ist der Internationalen Tag der Arbeit/Arbeitslosigkeit.FREIRAD 105.9 widmet einige Stunden Sonderprogramm dem Thema.

08:00-09:00 Uhr
ArbeiterInnenlieder

09:00-10:00 Uhr
Einkommen ohne Arbeit?
Mitschnitt einer gemeinsamen Veranstaltung von Sozialforum und ATTAC-Mühlviertel-Nord vom 11. März 2008 in Freistadt:
Iris Woltram von der AK-Oberösterreich präsentiert die bedarfsorientierte Mindestsicherung, ein Modell der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung, und bewertet den vorliegenden Entwurf aus der Sicht der AK.
Anschließend stellt Markus Blümel von der katholischen Sozialakademie die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens vor.
Sendungsgestaltung: GABI SPIEGL
Frauenzimmer, 13.04.2008 (FRF, Freistadt)

10:00-11:00 Uhr
Financial Crimes and disrupted Workingplaces
Das Treffen der G20 wird mit heute Geschichte sein — dazu ein kurzer Einblick in die Geschehen auf den Straßen in London. Der Apokalyptische Reiter against „Financial Crimes“ erreichte aber auch Wien. Den Julius Meinl V. – Fall erwähnen wir kurz.
Und vor zwei Wochen hat an der Kepler Universität in Linz ein Vortrag zu a-typischen Beschäftigungsformen am Arbeitsmarkt stattgefunden. Eine Forscherin vom WIFO spricht Klartext.
Die FROzine war vor Ort.
*** Apokalyptische Reiter
Banken haben weltweit bisher rund 1.3 Billionen Dollar verloren. Demgegenüber steht das Treffen der G20, das heute, am 2. April mit nur 7 Stunden anberaumt ist und, wie die Wirtschaft so schön sagt, Solutions bringen soll. Barack Obamas Statement zur Finanzkrise klingt tatsächlich engagiert; demgegenüber steht jedoch, dass der Aufwand und die Kosten des Treffens wohl in keiner Relation stehen. Die einhellige Antwort auf dieses wohl in die Geschichte eingehende G20-Treffen beantworten GegnerInnen mit Riots in London. Ein Feature mit politischen Statements, wie auch Eindrücken von den Marches.
*** Das werden wir so schnell nicht mehr los …
… die a-typischen Beschäftigungsformen und das Leben im Prekariat. Vor zwei Wochen hat die Uni Linz eine Expertin vom WIFO eingeladen; in ihrem Vortrag sprach sie über politische Fehleinschätzungen, über Verantwortungslosigkeit von Arbeitgebern, die Entwicklung von Scheinselbständigkeit, die immer mehr um sich greift und über das Auftauchen der Generation Praktikum.
Durch die Sendung begleiten euch Michael Schweiger und Pamela Neuwirth Fozine, 02.04.09 (Radio FRO)

13:06-13:36 Uhr
Frauenzimmer – Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen auf dem Salzburger Arbeitsmarkt
Frauen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen sind in vielen Bereichen des Lebens nicht nur einfach, sondern oft doppelt benachteiligt. Das ist das Ergebnis der Studie „Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen am Salzburger Arbeitsmarkt“. Die 200 Seiten umfassende Studie wurde unter der wissenschaftlichen Leitung der Sozialwissenschafterinnen Dr. Birgit Buchinger und Mag. Ulrike Gschwandtner (die leider im vergangenen Jahr verstorben ist) im Auftrag von Landesrätin Erika Scharer durchgeführt.
Gesprächspartnerinnen:
Dr. Birgit Buchinger: Studienautorin Solution
Mag. Gabriele Pöhacker: Referentin für Behindertenpastoral der Erzdiözese Salzburg
Mag. Martina Berthold: Büro f. Frauenfragen und Chancengleichheit des Landes Salzburg
Mag. Dagmar Stranzinger: Frauenbüro der Stadt Salzburg
Gestaltung: Teresa Lugstein
Frauenzimmer, 25.06.2008 (Radiofabrik Salzburg)
16:06-17:00 Uhr
ArbeiterInnenlieder

17:00-18:00 Uhr Grundeinkommen – Buchvorstellung mit Hrsg Andreas Exner
Walther Schütz im Gespräch mit Andreas Exner, einem der drei Herausgeber des Buches „Grundeinkommen – Soziale Sicherheit ohne Arbeit“. Was steckt dahinter?
Unsere Gesellschaft ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit und zunehmend prekären Beschäftigungsverhältnissen (Stichwort „working poor“). Ein Ausweg aus der verhängnisvollen Lage könnte ein bedingungsloses, nicht an die Bereitschaft zur Erwerbsarbeit gekoppeltes Grundeinkommen sein. Im Gespräch mit Andreas Exner geht es u.a. um die Fragen,
… worin sich das Grundeinkommen von der Grundsicherung unterscheidet;
… was dran ist am Vorwurf, dass ein GE die Geschlechterrollen weiter festschreiben;
… ob bzw. wie das GE die Wachstumsdynamik der Wirtschaft bremst;
… ob wir uns ein Grundeinkommen überhaupt leisten könnten;
… wie verschiedene Akteure wie die Gewerkschaft zu einem solchen GE stehen;
… wie GE im Zusammenhang mit der 3. Welt zu sehen ist;
… welche Chancen und Risiken sich mit der Diskussion über das GE verbinden.
Svet je vas-Die Welt ein Dorf, Walther Schütz, 11.01.2008 (Radio Agora)

19:00-20:00 Uhr
Arbeitslosigkeit Prekarisierung und Kriminalisier_ung im neuen Sicherheitsstaat
Am 28. und 29. November 2008 fand in Oldenburg das 2. Wissenschaftlich-politisches Symposium der ALSO (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg) mit dem Titel „Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung im Auf_schwung“ statt. (www.also-zentrum.de)
Moritz Rinn beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der geschichtlichen und gegenwärtigen Konstruktion „gefährlicher Klassen“.
02.12.2008 (Radio Wellenbrecher, Dannenberg)

21:00-22:00 Uhr
Soziales Verhalten im Kapitalismus
Dokumentation eines Vortrages von Univ. Prof. Klaus Ottomeyer bei der Kulturinitiative Kärnöl. Stichworte:
* Was die Menschen psychisch stabil macht: Kohärenz. 3 Voraussetzungen für Kohärenz: Das, was einem zustößt, einordnen / erklären können, aktiv tätig sein und seinem Handeln Sinn geben. Wie das Leben im Kapitalismus die Kohärenz verhindert – die Aufspaltung in 3 Sphären mit jeweils unterschiedlichen Verhaltensmustern: Markt (List und Misstrauen), Produktion (Solidarität und vorsichtige Identifikation) und Konsum (Ehrlichkeit, Offenheit, Genussfähigkeit, Entspannung). Die Traumatisierung der Menschen im Wirtschaftsprozess (Konkurrenz, Mobbing, Arbeitslosigkeit)
Svet je vas-Die Welt ein Dorf, 30.01.2008 (Radio Agora)

22:00-23:00 Uhr
ArbeiterInnenlieder

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