1. Mai: Internationaler Tag der Arbeit/Arbeitslosigkeit

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In zahlreichen Ländern ist der Erste Mai gesetzlicher Feiertag. Dieser Tag geht auf den Gründungskongress der Zweiten Internationalen im Jahre 1889 zurück, damals wurde er als „Kampftag der Arbeit“ eingeführt. Im darauffolgenden Jahr wurde der Tag erstmals mit Massenprotesten begangen, auf denen sich die DemonstrantInnen für die Ziele der ArbeiterInnenbewegung einsetzten. Die soziale und wirtschaftliche Lage der ArbeiterInnen war dazumal besonders prekär – aber auch heute ist und bleibt dieses Thema aktuell.

Programm 01.05. – Tag der Arbeit / Arbeitslosigkeit:

08:00-09:00 Uhr
Working poor: Arm trotz bzw. wegen Erwerbsarbeit
Elisabeth Niederer vom Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung im Gespräch:
* Was versteht man unter „Working poor“
* Das Ausmaß der Working Poor in Kärnten
* Langfristige Entwicklungen
* Hintergründe des Entstehens von Erwerbsarmut
* Wer sind die Working poor? Arbeitsrechtlicher Status?
* Die Auswirkungen auf die Betroffenen
* Perspektiven
Sendung: Svet je vas-Die Welt ein Dorf vom 18. Januar 2010
Redakteur: Walther Schütz
Radio Agora

10:06-11:00 Uhr
Auf dem Rücken der Arbeitnehmer: Die Chinageschäfte von Metro, Aldi und Adidas
Massenhaft Überstunden, Druck auf Arbeitnehmer, gefälschte Auditing-Berichte: Nicht alles läuft rund bei den China-Töchtern und Lieferanten von Metro, Aldi und Adidas. Das Südwind- Institut hat hierzu eine Studie veröffentlicht.
Interview mit der Autorin der Studie, Ingeborg Wick vom 24.08.2010
AutorInnen: Kai Hofstetter
RadioRaspel, Bonn (12:02 min)
„Bürgerarbeit“: Eine Karikatur von Arbeitsplatz
„Bürgerarbeit“, so heißt ein Modellprojekt der deutschen Sozialpolitik, das bis 2014 von der Bundes-Arbeitsagentur durchgeführt wird, als neuer „Lösungsansatz“ im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Einen Lohn, der spürbar über die gesetzliche Grundsicherung plus Wohngeld hinausgeht, gibt es dafür nicht. Aber als Bürgerarbeiter kann der Arbeitslose beweisen, dass er nicht essen will, ohne „etwas dafür zu arbeiten“. Das muss Lohn genug sein.
Beitrag vom 27.10.2010
AutorInnen: GegenStandpunkt
Freies Radio Stuttgart (10:53 min)
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umrahmt von ArbeiterInnenlieder

20:00-21:00 Uhr
work.less.power – Gesamtkunstwerk zum Tag der Arbeitslosen am 30.4.2011
Am 30.4.2011, dem „Tag der Arbeitslosen“ werden von Kunst- und Kulturschaffenden, NGO’s, Aktivgruppen, Privatpersonen, etc. künstlerische und soziale Aktivitäten in öffentlichen Räumen von Graz realisiert. Alle Aktionen setzen sich mit dem Thema Arbeit – Arbeitslosigkeit auseinander und machen vor allem auf die Situation und die Anliegen von arbeitslosen Menschen aufmerksam.
Die Auseinandersetzung mit Themen von Arbeit(slosigkeit), Armut und Wohnungslosigkeit bilden seit Jahren den künstlerischen und soziokulturellen Schwerpunk von InterACT und KiG!.
Arbeitslosigkeit ist gesellschaftliche Realität und darf kein Tabuthema sein!
Sendung: in Graz verstrickt vom 25. April 2011
RedakteurInnen: Karin Schuster
Radio Helsinki, Graz

23:00-24:00 Uhr
Willkommen in Salzburg, türkisch-deutsche Ausgabe: Frau und Arbeit
Diesmal geht es um das Thema Frau&Arbeit
Meltem Akcora hat Interviews mit Dr. Heidemarie Bojanovsky und Dipl.Psych. Ursula Liebing von „Frau und Arbeit“ geführt.
Frau und Arbeit im Internet: http://www.frau-und-arbeit.at/
Sprachen: Deutsch, Türkisch
Sendung: Willkommen in Salzburg vom 10. März 2011
RedakteurInnen: Meltem Akcora
Radiofabrik Salzburg

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