Der AEP feiert – 40 Jahre

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Am 09.10. waren Monika Jarosch, Hadwig Seidl & Maria-Lydia Hörtnagl vom AEP bei Maria von ‚das mensch. gender_queer on air‘ zu Gast im FREIRAD-Studio.
Die Sendung zum Nachhören im Archiv der Freien Radios Österreich.

Lesung mit Liedern:
Liebe, Macht und Abenteuer
Zur Geschichte der Neuen Frauenbewegung

Mittwoch, 5. November 2014, 19:00 Uhr
Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, Schöpfstraße 19 (im Hof), Innsbruck

Von „Liebe, Macht und Abenteuer“, von wilden Kämpfen, neuen Horizonten und einer nachhaltigen Bereicherung ihres Lebens im Zuge der Neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre schreiben und erzählen 30 Frauen in dem gleichnamigen Buch: heiter, empört, analytisch, kämpferisch, kritisch, ironisch, nachdenklich, witzig und bisweilen etwas betrübt angesichts der zunehmenden Lasten, die im Sog des neoliberalen Rollbacks (wieder) auf die Schultern der Frauen fallen.
„Die Frauenbewegung der 70er Jahre hatte keine reale politische Macht. Dennoch war sie beileibe nicht machtlos: sie hatte die kulturelle Macht, Diskurse zu initiieren und provozieren. Sie war nicht zu übersehen und nicht zu überhören.“
Die Lesung mit Liedern von damals will den Geist der Widerständigkeit im Heute wieder aufleben lassen. Denn um das Heute geht es letztlich: Wo wollen wir hin

Lesung: Eva Dité, Erna Dittelbach, Käthe Kratz, Heldis Stepanik-Kögl
Lieder: Eva Dité, am Keyboard begleitet von Sylvia Bruckner
Kommentar: Flavia Guerrini (FP Geschlechterforschung)
Moderation der Diskussion: Gabriele Werner-Felmayer (WuV)

Nach der Veranstaltung laden wir zu Brot & Wein.

Eine Veranstaltung von Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP, Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit (kurz: WuV), Interfakultäre Forschungsplattform Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen, Verein Netzwerk Geschlechterforschung.

Mittwoch, 8. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Filmabend zu Sexarbeit

Cinematograph, Museumstrasse 31, Innsbruck
„Das Christkind und das rote Licht“
Ein Kurzfilm (AT 2013) von Christina Schmölz & Clara Jacquemard in Zusammenarbeit mit dem AEP und Christine Nagl (Projekt PiA, Salzburg)
„Frauenzimmer“
Ein Film (DE 2010) von Saara Aila Waasner. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von drei Berliner Frauen um die 50, die ihr Geld mit Sexarbeit verdienen.
Moderierte Gesprächsrunde:
Jil Rob und Isabella Hafele (iBUS Mitarbeiterinnen) stellen das neue Beratungsangebot des AEP, welches sich an aktive und ehemalige Sexarbeiter_innen richtet, vor und berichten über die Situation von Sexarbeiter_innen in Innsbruck.

Mehr Infos unter www.aep.at und kinovisieon.

Seit 40 Jahren setzt sich der Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP für die Selbstbestimmung von Frauen und für die Demokratisierung der Geschlechterverhältnisse ein.

Der AEP ist einer der ersten Frauenvereine Innsbrucks und wurde 1974 gegründet. Anlass für die Frauen sich zu organisieren, war der § 144 Strafgesetzbuch, der die Abtreibung in Österreich unter Strafe stellte. Gekämpft wurde für die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs, für Aufklärung und die Enttabuisierung von Sexualität. Der AEP ist mit seiner Familienberatungsstelle und mit IBUS – Innsbrucker Beratung und Unterstützung für Sexarbeiterinnen im Beratungsbereich tätig. Im Bildungs- und Kulturbereich betreibt der AEP die Öffentliche AEP-Frauenbibliothek, organisiert Veranstaltungen und gibt die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift „AEP-Informationen“ heraus.

Freitag, 19. September, ab 16:00 Uhr
40 Jahre AEP – ein Grund zum
Feiern
Schöpfstraße 19, Innsbruck
16:30 Uhr „Illustrationsfäden“ – eine Ausstellung von Judith Klemenc.
4 Jahrzehnte Zeitschrift „AEP-Informationen“: Kunst & Cover & Illustration.
Illustrationen der AEP-Zeitschriften als Öffnungen auf einen anderen Blick, Brüche, Trennungen, auch mit Ironie
17:00 Uhr Erzählcafe „Es war einmal…“

Frauen aus der Anfangszeit des AEP erinnern sich, laden ein zum Nachfragen und Mitreden.
Moderation: Maria-Lydia Hörtnagl, Herta Krismer-Eberharter
20:00 Uhr 40 Jahre AEP – ein Grund zum Feiern

Begrüßungsworte und Rückblick auf eine frauenbewegte Geschichte von Monika Jarosch (Obfrau des AEP)
Slam Poetry mit Mieze Medusa
„ 3 x Superwoman in einer Welt aus Kryptonit“

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Feministisch-frauenbewegter Veranstaltungsabend

Schöpfstraße 19, Innsbruck
Lesung mit Marlene Streeruwitz „In die Erfindung gebündelte Wahrheit und nicht diese dünne Sauce des Echten.“
Anschließende Podiumsdiskussion
Mehr als 40 Jahre Neue Frauenbewegung – auch in Tirol. Rückblickend auf mehr als 40 Jahre Neue Frauenbewegung hat sich vieles getan: Auf welche Verbesserungen der Lebensbedingungen von Frauen und Erfolge, auch in der österreichischen Frauenpolitik, kann die Frauenbewegung zurückblicken? Welche Forderungen sind nach wie vor uneingelöst? Bei diesem Gespräch über Errungenschaften, Rückschläge und unerledigte Anliegen sowie aktuelle Herausforderungen diskutieren Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin), Christine Baur (Landesrätin Tirol) Monika Jarosch (Obfrau des AEP), Erna Appelt (Professorin am Institut für Politikwissenschaft), Gabi Plattner (Leiterin Tiroler Frauenhaus), Michaela Ralser (Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft) und Stefanie Riedling (Obfrau Autonomes FrauenLesbenZentrum).
Moderation: Itta Tenschert

 

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