Der 1. Mai auf FREIRAD – Tag der Arbeit

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Sondersendung zum Tag der Arbeit | dem Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse am 01. Mai 2019

11:06 – 12:00
Hocknkabinett – Vom Rebellentag zum Staatsfeiertag

Der 01. Mai ist der Tag der Arbeit, ein Tag voller Tradition. Von traditionellen Maiaufmärschen, dem Zug zum Rathausplatz, viel Musik bis zum Fest im Wiener Prater. Der 01. Mai ist ein Tag mit einer laaangen Geschichte. Genaue diese – Geschichte – holen wir nun vor den Vorhang. Begeben Sie sich auf einen –akustischen Streifzug – durch 127 Jahre. Freuen Sie auch auf einige musikalische Schmankerln und Texte von Stefan Zweig, Viktor Adler und Käthe Leichter.

Moderation und Gestaltung der Sendung: Gabriele Pflug, Hannah Krumschnabel, Sandra Knopp, Stefan Wolfinger
übernommen von Hocknkabinett | Orange 94.0

12:00 – 13:00
Backstreetgangsters gegen Arbeitslosigkeit

Im Rahmen des Projekts ‚Was wenn du fällst‘ hat das Aktionsbündnis junge Menschen zu einem 1-wöchigen Workshop bei FREIRAD eingeladen. Sieben Jugendliche nahmen die Einladung an und arbeiteten vom 18. bis 22. März mit dem Ziel, eine Sendung zum Tag der Arbeitslosikgkeit am 30. April zu produzieren. Das Endergebnis ist ‚Backstreetgangsters gegen Arbeitslosigkeit‘, eine einstündige Radiosendung, in der sich die Radioneulinge mit Chef_innen, Mitarbeiter_innen und Arbeitsklima beschäftigen und auf der Straße Menschen zum Tag der Arbeitslosigkeit interviewt haben.

Moderation und Gestaltung der Sendung: Alex, Anja, Atreju, Justin, Magdalena, Nursili, Stefi

14:00 – 16:00
Christina Resch Arbeitswelten: Arbeitsmarktpolitik und individuelle Haltungen in Job und Privatleben

Christina Resch arbeitet im Bereich Content Creation und Strategy bei Brandcode in München.In der Sendung erzählt sie zum einen von ihrem Arbeitsprozess innerhalb eines siebenköpfigen Teams, und zum anderen aus ihrem Leben als Teilzeit erwerbstätige Mutter und Partnerin eines Ex-Olympioniken und jetzt Trainers, der beruflich viel auf Reisen geht. Ein Gespräch zu den Themen Mutterschaft, Kindererziehung und Kinderbetreuung, Voll-und Teilzeitarbeit, Reisen, Zeitmanagement, Karriere und Arbeitsprozess.

Moderation und Gestaltung der Sendung: Maria Rainer

 

17:00-18:00
Arm ist wer von der Arbeit lebt oder Der Wert der Arbeit – eine lange Geschichte

In dieser Sendung wird auf die Bedeutung und den Wert der Arbeit in der Geschichte eingegangen. Die Wurzeln der heutigen Wertschätzung der Arbeit reichen bis in die Renaissance zurück. Allerdings lassen sich schon in der Antike Ausführungen über die Arbeit, die u.a. von Xenophon als „banausische“ Tätigkeit bezeichnet wird, die unfähig macht zum Kriegsdienst und nicht die Muße gewährt, die für anspruchsvolle geistige Tätigkeiten, die Pflege sozialer Beziehungen und die Mitwirkung im Gemeinwesen erforderlich sei. Und Cicero bemerkte schon damals in seinem Werk „De officiis“ kurz und bündig: „Arm ist wer von der Arbeit lebt“. Diese Feststellung hat Gültigkeit bis in die Gegenwart.
Während heute allenthalben die Massenarbeitslosigkeit als Übel angesehen wird, der Erhalt der „Wettbewerbsfähigkeit“, und die „Flexibilisierung“ der Arbeitswelt als vermeintliche Lösungsmodelle die Menschen beseelen, und das Massenbewusstsein nur noch den Erhalt der Arbeitsplätze im Kopf zu haben scheint, regt sich vielerorts ein Widerstand gegen eine Ideologie, die den Menschen zum „Kostenfaktor“ degradiert.
Der Ruf nach einem „Recht auf Faulheit“ oder der „Pflicht zur Muße“, der über Jahrhunderte immer wieder zu hören ist wurde von dem Philosophen Bertrand Russel folgendermaßen formuliert:
Mit den modernen Produktionsmethoden ist die Möglichkeit gegeben, dass alle Menschen behaglich und sicher leben können; wir haben es statt dessen vorgezogen, dass sich manche überanstrengen und die andern verhungern. Bisher sind wir noch immer so energiegeladen arbeitsam wie zur Zeit, da es noch keine Maschinen gab; das war sehr töricht von uns, aber sollten wir nicht auch irgendwann einmal gescheit werden?

Moderation und Gestaltung der Sendung: Jutta Seethaler und Monika Kößler

 

21:00 – 22:00
In die neue Arbeitszeit? Ein Radio Stimme Retweet-Potpourri zum Thema Arbeit.

Der 12-Stunden-Arbeitstag steht vor der Tür; die Regierung will die Ferienstimmung nutzen, um die Gesetzesänderung noch schnell vor der Sommerpause durchzudrücken.
Radio Stimme hat die wohlverdiente Sommerpause schon angetreten. Wir haben für euch aus dem Urlaub eine Kollektion an Retweets zum Thema Arbeit zusammengestellt, als kleiner Reminder, dass es auch andere Perspektiven gibt. Darunter die Vier-in-Einem-Perspektive von Frigga Haug und Gedanken zum Tag der Arbeit von Maiaufmärschen rund um die Welt . Damit das Ganze nicht zu ernst wird, spielen wir euch auch die Rezension von „how to be Österreich“ nochmals vor, vielleicht können wir dann auch ein bisschen über uns selbst als ÖsterreicherInnen lachen

Moderation und Gestaltung der Sendung: Claudia Schweiger und Julia Schönherr übernommen von Radio Stimme | Orange 94.0

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