Tacheles: Activist Biographies in Eastern Europe – Airi Triisberg

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Tacheles – Demokratie wird hörbar

  
Thema der Folge 24:


BÜCHS’N’RADIO: Start Up Lectures 2019-20: Activist Biographies in Eastern Europe

     
>> Dienstag, 12.05., um 17:00 Uhr <<

 


Erik Krikortz und Airi Triisberg, Minna Henriksson Ed., „Art Workers – Material Conditions and Labour Struggles in Contemporary Art Practice“, 2015.

Das Fellowship-Programm für Kunst und Theorie in Büchsenhausen stellt im Jahr 2019-20 Arbeitsvorhaben in den Fokus, die sich mit bestimmten Identitätskonstruktionen beschäftigen, die für unsere Gegenwart von konstitutiver Bedeutung sind.  Im Rahmen der Start Up Lectures 2019-20 stellen die neuen Fellows sich und ihre Arbeit vor und werden geben Ausblick auf das jeweilige Arbeitsvorhaben in den kommenden Monaten.

Airi TRIISBERG beschäftigt sich in Büchsenhausen mit aktivistischen Biografien in Osteuropa. Das Rechercheprojekt beabsichtigt, soziale Bewegungen in der Region, mit einem besonderen Fokus auf die baltischen Staaten, zu dokumentieren, zu kontextualisieren und zu analysieren. Dazu wird eine Vielzahl von politischen Organisator_innen interviewt, die in politischen Bewegungen aktiv sind und oft auch an der Schnittstelle von Wissensproduktion, Kunst und Kultur arbeiten. Die Forschungsteilnehmer_innen sind in dem breiten Spektrum von Initiativen für mehr soziale Gerechtigkeit aktiv, unter anderem in queeren/feministischen Organisationen, Arbeitskämpfen, antirassistischer Politik und ökologischen Bewegungen.

Das Forschungsprojekt ist als ein Prozess aktivistischer Wissensproduktion konzipiert und wird mit der biographischen Methode realisiert. Dazu gehören vertiefende Interviews, in denen die Projektteilnehmer_innen aufgefordert werden, über ihre politischen Biografien nachzudenken.

In dieser Büchs’n’Radio-Sendungsübernahme hört ihr die Präsentationen von Airi Triisberg.

Gestaltung: Andrei Siclodi


Hier könnt ihr alle Folgen der Sendereihe BÜCHS’N’RADIO nachhören:

https://cba.fro.at/series/buechsnradio


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Start Up Lectures 2019-20: Activist Biographies in Eastern Europe

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In 2019-20, the Fellowship Program for Art and Theory will focus on work projects addressing constructions of identity that are of constituent significance for our present. In the context of the Startup Lecturest the new Fellows introduced themselves and their work, and provided some insight into their respective proposals for their projects.

The research project from Airi Triisberg aims to document, contextualize and analyze social movements in Eastern Europe. It includes interviews with a variety of political organizers who are active in movement politics, and often also work at the intersection of knowledge production, art and culture. The research participants are active on the broad spectrum of social justice initiatives, including queer/feminist organizing, labor struggles, anti-racist politics, ecological movements, etc.

The geographic scope of the research will focus particularly on the Baltic Sea region, but is not limited to that. The research project is conceptualized as a process of activist knowledge production and will be carried out with the biographical method. This includes in-depth interviews in which the project participants are asked to reflect on their political biographies.

In this broadcast you will hear the presentation of Airi Triisberg.

Producer: Andrei Siclodi

 


TACHELES – Demokratie wird hörbar …

 

… ist eine gemeinsame Sendereihe von FREIRAD-Radiomacher_innen.

Weltweit ist eine Erstarkung des Rechtspopulismus zu beobachten, dessen Rhetorik in politische Lager jenseits radikaler Randparteien hinein reicht. Damit einher gehen Einschnitte in den Sozialstaat, die schrittweise Aushöhlung demokratischer Grundprinzipien (wie etwa das Zurückdängen von kritischem Journalismus, Ausbau der Überwachung von Bürgern) und eine Rhetorik, die offen auf die Entzweiung von Bevölkerungsgruppen (Sündenbockdiskurs) abzielt. Diese Tendenzen markieren einen bedenklichen demokratiepolitischen Kipppunkt.

Über 25 FREIRAD-RadiomacherInnen unterschiedlichster Genres haben sich angesichts dieser Entwicklungen zusammengefunden, um auf vielfältige Weise konstruktive Antworten darauf zu formulieren.

Im Magazin-Format soll so ein buntes Mosaik an Radiobeiträgen entstehen, das demokratiegefähredende Mechanismen kritisch reflektiert, diskutiert und mit Blick auf eine diverse Gesellschaft produktiv Gegenkonzepte hervorbringt.

Die Vielfalt unterschiedlicher Sichtweisen, Arbeitsformen, Genres und Fokus der beteiligten RadiomacherInnen macht dabei Demokratie direkt hörbar.

Wenn du Interesse hast einen Beitrag beizusteuern, oder auch nur Anregungen, Wünsche, Verbesserungen, etc., melde dich unter klaus@freirad.at


   
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