Es gibt nichts Leistbares im Unleistbaren.
Delogierungsprävention im Widerspruch.
Wohnraum als (urbane) Ressource ist in seiner Genese Produkt gesellschaftlicher Verhältnisse: Schon die Konstitution von Wohnraum per se erfolgt entlang von Machtverhältnissen und Ausschlüssen, aber auch und insbesondere bei der Allokation von Wohnungen ist eine ungleiche Verteilung dieser Ressource gestaltendes Moment unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Nicht zuletzt ist auch die Aufrechterhaltung von Wohnraum und der Zugang zu dessen Sicherung von asymmetrischen Machtverhältnissen bestimmt. Ziel der Tagung ist es, diese Verhältnisse genauer in den Blick zu nehmen, im Hinblick darauf die eigene Praxis zu reflektieren und in der Folge daraus Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, um eine parteiliche und kritische Arbeit für die Adressat*innen auch unter prekären Bedingungen bestmöglich sicherzustellen.