Diese Sendung ist seit dem 27. Juli 2005 im Programmschema
und läuft wöchentlich am Montag (2005-07-27 - 2021-01-24) von 15:00 bis 16:00
und wöchentlich am Montag von 15:00 bis 15:31
sowie an diversen Terminen


Radio Augustin


Radio Augustin versteht sich als Sprachrohr und Lobby für marginalisierte Menschen und als Informationsquelle für gesellschaftspolitisch Interessierte.

Das Medium Radio ermöglicht ein Abstrahieren von äusseren Erscheinungsbildern, Stimmen und Worte können in neuen Zusammenhängen wahrgenommen werden.
Dem Mainstream wird nicht entsprochen, der Kurzlebigkeit, Schnelligkeit und Oberflächlichkeit wird entgegengearbeitet.

Radio Augustin will nicht dazu beitragen, soziale Ausgrenzung und Obdachlosigkeit zu kulturalisieren, bzw. am Designen einer Sandler-Kultur mitzuwirken.

Die Stunde am Montag ist eine Magazinsendung und orientiert sich inhaltlich an der Zeitung AUGUSTIN. Die Sendung am Freitag wird in Form ein Studiogesprächs zu sozialen oder kulturellen Themen übertragen oder als Musiksendung gestaltet. Das Hauptanliegen der Radio-Redakteurin Aurelia Wusch, die das Radioprojekt leitet, ist es, AUGUSTIN-VerkäuferInnen mit dem Medium Radio vertraut zu machen und sie zu motivieren, ihre Ideen und Erfahrungen in Radiobeiträgen umzusetzen. Zu diesem Zweck findet jeden 2. Mittwoch im Monat eine Radio-Werkstatt statt.

Menschen am Rande der Gesellschaft, die nicht auf ihre soziale Situation reduziert werden möchten, wird damit - neben der Zeitung - ein weiteres Medium zur Verfügung gestellt. Radio Augustin unterscheidet sich in seiner Machart von Mainstream-Radio - auch durch eine gewisse Kultivierung der Langsamkeit. Radio Augustin bietet Zeit für Ausformulierungen von Gedanken, Zeit für Pausen und Zeit, um Stimmungen zu erzeugen. Ein unkonventionelles Musikprogramm unterstreicht die Konzeption: Radio Augustin ist mehr als nur ein Obdachlosenprogramm.
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Übernommen von Orange 94.0, Wien



MacherIn: Radio Augustin


Speziell zur Sendung am
Montag, den 22. März 2021
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Jüdische Friedhöfe

Florian Müller mit dem Historiker Tim Corbett am Wiener Zentralfriedhof

Die jüdischen Friedhöfe in Wien sind die einzigen jüdischen Orte, die ununterbrochen von der frühen Neuzeit bis zum heutigen Tag in der Stadtlandschaft überdauerten, wenngleich in unterschiedlichem Maße der Verwüstung, der Vernachlässigung und des Vergessens“, schreibt der Historiker Tim Corbett im Vorwort seines 1041 Seiten starken Buches mit dem Titel „Die Grabstätten meiner Väter“ über die jüdischen Friedhöfe in Wien. Tatsächlich erzählen die steinernen Archive die Geschichte der jüdischen Religion, einer blühenden Kultur und die Geschichte vom Horror der Shoah all jenen, die sie richtig zu lesen wissen. Für Radio Augustin hat Florian Müller Tim Corbett am Wiener Zentralfriedhof getroffen, wo sich zwei der insgesamt vier jüdischen Friedhöfe in Wien befinden





www.augustin.or.at


Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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