Diese Sendung ist seit dem 20. Feber 2020 im Programmschema
und läuft an diversen Terminen


Angriffe auf die Demokratie


Antifeminismus in Rechtsextremismus und religiösem Fundamentalismus

Vortragsreihe mit Abschlussdiskussion, organisiert vom Büro für Gleichstellung und Gender Studies der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Frauenreferat der Diözese Innsbruck und dem Haus der Begegnung Innsbruck.

FREIRAD ist für euch dabei und nimmt die Vorträge auf. 2 Wochen später können sie auf FREIRAD nachgehört werden. Später findet ihr alle Mitschnitte auch online auf der Radiothek der Freien Radios Österreich.

Alle Infos zur Veranstaltungsreihe

Termine und Veranstaltungsorte:

Welche Familie? Welche Menschenrechte?
Die Entstehung und Entwicklung des Weltfamilienkongresses

Kristina Stoeckl, Universität Innsbruck

15. Jänner 2020 - 18 Uhr
Ort: Hörsaal 2, Universität Innsbruck, SOWI-Campus

AUSSTRAHLUNG auf FREIRAD am 20.02.2020 um 15 Uhr

Weitere Informationen

Rechtspopulismus und Geschlechterpolitik

Birgit Sauer, Universität Wien

4. März 2020 - 18 Uhr
Ort: Hörsaal 2, Universität Innsbruck, SOWI-Campus.

AUSSTRAHLUNG auf FREIRAD am 19.03.2020 um 14 Uhr

Weitere Informationen

Kampf um Geschlechtergerechtigkeit ist Kampf um den Fortbestand der Demokratie in Europa

Rita Perintfalvi, Universität Graz

11.11.2020

Weitere Informationen

Bei der Figur auch kein Wunder ...
Antifeminismus in den Medien

Ricarda Drüeke und Elisabeth Klaus, Universität Salzburg

18.01.2021

Weitere Informationen

Antifeministische Diskurse und die Transformation von Geschlechterverhältnissen im flexibilisierten Kapitalismus

Ilse Lenz, Ruhr-Universität Bochum

03.03.2021

AUSSTRAHLUNG auf FREIRAD am 16.03.2021 um 14 Uhr

Weitere Informationen

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom AKG (Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen) der Universität Innsbruck, Land Tirol - Abt. Gesellschaft und Arbeit, Stadt Innbsruck - Referat Frauen und Generationen, Renner Institut Tirol, SPÖ Frauen Tirol und dem Vizerektorat für Forschung der Universität Innsbruck.



MacherIn: Markus Schennach, FREIRAD, Freies Radio Innsbruck


Speziell zur Sendung am
Dienstag, den 16. März 2021
:

Antifeministische Diskurse und die Transformation von Geschlechterverhältnissen im flexibilisierten Kapitalismus
Ilse Lenz,
Ruhr-Universität Bochum

Die antifeministischen Kräfte formieren sich angesichts zunehmender Ungleichheiten und Unsicherheiten. Diese gehen sowohl auf den globalen flexibilisierten Kapitalismus wie auch die gegenwärtige Veränderung der Geschlechterordnung zurück, in der Frauen auf dem Arbeitsmarkt und in der Politik aktiv und sichtbar sind, Männer teils die Sorgearbeit wahrnehmen und Frauen- und Genderbewegungen vielfältige Stimmen gewonnen haben. In diesem Kontext geht es den antifeministischen Strömungen nicht um eine Rückkehr zu einer traditionellen Vergangenheit. Vielmehr vertreten sie einen modernisierten Autoritarismus und eine Vergemeinschaftung, die auf einer restabilisierten Zweigeschlechtlichkeit, der Ausgrenzung queerer Lebensformen und rassistischen Grenzziehungen beruhen und dabei auch Leerstellen der Feminismen nutzen. Zum Schluss wird auf Widerstandsressourcen und -strategien eingegangen.

Kurzbiographie
Ilse Lenz ist Professorin em. für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Frauen-/Genderbewegungen und Geschlechterkonflikte im internationalen Vergleich (Deutschland, Japan), transnationale Geschlechterforschung und Intersektionalität. Publikationen:  Lenz Ilse: Intersektionale Konflikte in sozialen Bewegungen. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen 2019, 32, 3, S. 408?423, https://doi.org/10.1515/fjsb-2019-0046; Globale Ungleichheiten in der Geschlechterforschung und prozessuale Intersektionalität. In: Schlüter, Anne u.a. (Hg.) (2020): Kooperation und Konkurrenz im Wissenschaftsbetrieb. Opladen u.a.: Verlag Barbara Budrich, S. 51-63; Globaler flexibilisierter Kapitalismus und prozessuale Intersektionalität: Die Veränderungen nach Geschlecht und Migration in den Berufsrängen in Deutschland. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 2020, 45, S. 403 ? 425. https://link.springer.com/article/10.1007/s11614-020-00432-xs; Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung. 2. Auflage 2010. Wiesbaden: VS Verlag.

Moderation: Alexandra Weiss



 





www.uibk.ac.at/leopoldine/gender-studies/veranstaltungen/angriffe_demokratie.html

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Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

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