Diese Sendung ist seit dem 11. März 2021 im Programmschema
und läuft monatlich am 2. Donnerstag von 17:00 bis 18:00


Der Quellcode


Wenn wir das hunderste Mal das gleiche Poplied im Radio hören, denken wir „Nicht schon wieder!“ und konzentrieren uns kaum daran, dass in diesem durchgespielten Stück einige Geheimnisse versteckt sind. Würden wir den „Bad Guy“ von Billie Eilish anders sehen wenn wir wüssten, dass das Fingerschnipsen, dass in diesem Lied so charakteristisch klingt, in Wirklichkeit das Geräusch einer Ampel in Australien ist? Haben wir uns niemals gefragt, woher dieser Gesang in „Sing For The Moment“ von Eminem kommt?

Auch wenn die lange oft verwirrende Geschichte jedes Liedes gerade nicht so interessant klingt, ist die Sendung eine gute Chance, Geräusche und Lieder rund um die Welt zu hören, unbekannte Versionen, weltberühmte Hits kennenzulernen und viele Musikarten von Metal bis zu Volksliedern, von The Beatles bis zu lokalen Stars aus der Tschechichen Republik, Israel, Südafrika und vielen anderen, verschiedenen Ländern zu erfahren.

Mithilfe des Internets versuchen wir im Rahmen dieser Sendereihe den Geheimnissen der Musikindustrie nachzugehen.

Die in der Sendung besprochenen Themen enthalten unter anderem:
- Die Quellen der Samples in den Liedern: Charakteristische Geräusche, Teile anderer Lieder und Werke
- Lieder, die ähnlich sind: Ein Cover, das besser als das Original klingt, ein Zufall oder ein reines Plagiat?
- Was steckt hinter dem Text: Außergewöhnliche Anspielungen auf andere Werke, Zitate, Produktplatzierungen, usw.
- Lokalisierung: Sind berühmte Hits in anderen Ländern unter einem anderem Namen, unter anderen Stimmen oder sogar anderen Bedeutungen erschienen?
- Wer inspiriert wen?: Obwohl die Melodie und der Text klar von den Künstler*innen selber komponiert ist, kann man immer noch ganz deutlich fremde Einflüsse finden.

Der Quellcode ist die Sendung für alle die entdecken möchten, welches bekannte oder nicht so bekannte Lied in der DNA oder tatsächlich im Quellcode steckt.



MacherIn: Pawel Masarczyk


Speziell zur Sendung am
Donnerstag, den 11. März 2021
:

 

„Ich will mein Luftballon zurück!“ – Geschichten aus Einem Land wo Musik vertraut klingt

 

Während eine Autoreise durch Tschechen mit dem Radio an, hört man ganz Oft Lieder wo die Melodie sehr bekannt vorkommt, der Text ist aber ganz anders, in die Tschechische Sprache und man weiß nie, ob das eine genaue Übersetzung oder eigene Interpretation den lokalen Künstler*innen ist. Dank dieses Phänomens von der in die ehemalige Tschechoslowakei  erstellte Covers, haben schon Stars wie The Beatles, John Denver und Don McLean ihre tschechische „Synchronstimmen“ bekommen. Besonders in die 60-ge, 70-ge und 80-ge Jahren, haben Zahlreiche Sänger*innen und Gruppen sich von die Neuste Hits aus dem Westen inspirieren lassen und diese Lieder an die Realität des Ostblocks angepasst. Die Tradition geht aber heute immer noch weiter und ob als ernste, romantische Balladen oder lustige Parodien, finden diese Covers immer Platz in viele Radio Playlisten, auch in unserem.

Karel Gott oder The Animals? Helena Vondrackova oder Simon & Garfunkel? Wer ist echt und wer verkleidet sich nur? Und, vor allem, wer hat einen von die 99 Luftballons gefangen? Lass uns in der erste Sendung von „dem Quellcode“ herausfinden.

 

Als Vorbereitung auf die Sendung oder wenn das Thema interessant klingt, wollte Ich die folgende Links empfehlen:

 

Die größte Liste alle auf Tschechisch gecoverte Lieder (Englisch)

Ein Paar weitere Vorschläge zum Internationalen Tag Der Covers (Artikel auf Englisch)

Ein weiteres Artikel auf englisch wo dieses Phänomen erklärt ist

Eine Reddit Diskussion mit weitere Vorschläge, Erklärungen und ein Youtube Playlist (Englisch)

Eine weitere Reddit Diskussion

Eine Radiosendung von Radio Prague International auf Englisch wo die Covers vorgestellt sind

Eine Schwestersendung auf deutsch

Eine Webseite auf polnisch wo die unterschiede in Texte zwischen das Original und das Cover in Vergleich zusammengestellt sind



Der  Quellcode DNA-Blue by Spanish Flea is licensed under CC BY-NC-ND 2.0