Diese Sendung ist seit dem 01. August 2005 im Programmschema
und läuft monatlich am 1. Montag (2005-08-01 - 2017-08-31) von 19:00 bis 20:00
und monatlich am 1. Donnerstag von 14:00 bis 15:00
und als Wiederholung monatlich am 3. Montag (2005-08-01 - 2017-08-31) von 10:00 bis 11:00
und als Wiederholung monatlich am 3. Montag (2017-09-18 - 2019-09-27) von 10:00 bis 11:00
sowie an diversen Terminen


Que Onda - Berichte aus Lateinamerika


¿Que Onda? Berichte aus Lateinamerika

Das Radioprojekt onda übersetzt, produziert und bietet deutschsprachigen Radiostationen Beiträge an, die von Agenturen oder KorrespondentInnen verschiedener Länder Lateinamerikas erstellt wurden. Das Themenspektrum reicht von Abtreibung bis zu Zivilgesellschaft. Es geht um neue musikalische Trends, politische Bewegungen, Landrechte von Indíenas, ökologische Folgen von Staudämmen, die Auswirkung von Frauenhandel, die neue Armut der Mittelschicht, Ökotourismusprojekte, die Veränderung in den jüdischen Gemeinden der Region, etc. Unsere KorrespondentInnen sind vor Ort, um aktuell zu berichten, Hintergründe zu beleuchten oder Nachrichten aus einem anderen als dem Mainstream-Blickwinkel zu betrachten.

Unser Team von erfahrenen RundfunkjournalistInnen produziert gebaute Beiträge, Features, musikalische Portraits und Reportagen. Um ein möglichst unterschiedliches Publikum zu erreichen, produzieren wir die Beiträge in enger Absprache mit unseren KorrespondentInnen und den RedakteurInnen der in Frage kommenden Sendeplätze. Die Sendungen werden teils an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verkauft, teils den freien Radios zur Verfügung gestellt.

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MacherIn: Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.


Speziell zur Sendung am
Donnerstag, den 05. November 2020
:

onda-info 494

Hallo und Herzlich Willkommen zum onda-info 494. Heute mal wieder mit einem Especial, oder besser gesagt einer Zeitreise. Wir drehen kräftig an der Uhr und begeben uns 50 Jahre zurück, ins Chile der Unidad Popular.

Los geht es mit einem Interview. In den letzten zwei Jahren hatte sich beim Nachrichtenpool Lateinamerika ja ein Recherchekollektiv eingenistet, Allendes Internationale. Die haben dutzenden Zeitzeugen aus aller Welt aufgespürt, die im Chile Allendes gelebt und gewirkt haben. Und heute wenden wir diesen biographischen Ansatz mal auf die Macher an: der Anthropologe Álvaro Garreaud hat als Kind die Unidad Popular miterlebt. Wir fragen nach, an was er sich erinnert und was die damalige Zeit für eine Bedeutung für die aktuellen sozialen Bewegungen hat – in Chile und der Welt.

Danach schauen wir mit einigen Zeitzeugen gemeinsam zurück. In einer vielstimmigen Collage zeichnen wir Wege ins Chile der Unidad Popular nach. Welche persönlichen und gesellschaftlichen Ziele trieben diese Menschen in das schmale Land hinter den Anden? Was haben sie in Chile gemacht und was hat Chile mit ihnen gemacht?

Und wir sprechen mit Geanina Zagal, Politikerin und Feministin, die derzeit wie viele Chileninnen und Chilenen für eine neue Verfassung kämpft. Am 25. Oktober soll darüber abgestimmt werden. Liegt hierin der Schlüssel für ein gerechteres Miteinander?

Viel Spaß beim Hören und nicht vergessen: Venceremos!


onda-info 495

Hallo und herzlich Willkommen zum onda-info Nummer 495,

In der heutigen bunt gemischten Sendung haben wir zuerst einen Beitrag zur Escrache-Demonstation gegen Luis Esteban Kyburg für euch. Wegen schweren Menschenrechtsverbrechen während der argentinischen Militärdiktatur wird der Ex-Marineoffizier mit internationalem Haftbefehl gesucht doch seit Jahren durch seine deutsche Staatsbürgerschaft geschützt. Seit Kurzem ist bekannt, dass der Deutschargentinier im Berliner Prenzlauer Berg lebt. Demonstrant*innen fordern die sofortige Auslieferung und Gefängnis für den Exoffizier.

Der menschenverachtende politische Umgang mit Flucht an den Grenzen Europas hat seit dem Brand in dem Lager in Moria einen weiteren Höhepunkt erreicht. Zu diesem Anlass bringen wir ein kurzes Interview mit einem deutschen Mitarbeiter des Alarm Phones.

Außerdem haben wir einen Beitrag über Kooperativen in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern und ihre Situation unter Covid-19 für euch. Mitglieder verschiedener Kooperativen reflektieren die Notwendigkeit eines nachhaltigeren Umgangs mit Ressourcen.

Zum Abschluss hören wir einen Ausschnitt aus der neuen Podcast-Reihe „Ohren auf Lateinamerika“ die in Zusammenarbeit des FDCL, der Lateinamerika Nachrichten und dem Nachrichtenpool Lateinamerika entsteht. In der ersten Folge geht es um Venezuela und die medial oft vernachlässigte Anden- und Amazonasregion, die kritische Ernährungslage, Polizeigewalt, sowie die hoffnungsvollen Rolle sozialer Bewegungen.

Informative und abwechslungsreich 30 Minuten wünscht euch euer

onda-info-Team





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