Sondersendung zum 5.Mai: Tag der Inklusion
Aktionstag zum europäischen Protesttag für die Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen, organisiert vom Behindertenbeirat Innsbruck: Sigrid Moser - Radiomacher*in auf Freirad - machte sich auf den Weg in die Stadtbibliothek Innsbrucks und berichtete dort vom 1. Tag der Inklusion.
Der Behindertenbeirat Innsbruck, ein weisungsgebundenes Beratungsorgan der Stadt - besetzt mit Personen mit Behinderungen - hat die Mitgliederorganisationen, also die Vereine, die Teil des Behindertenbeirates sind, in die Stadtbibliothek eingeladen.
Die Vereine, die die Interessen dieser Menschen mit Behinderungen vertreten, sowie auch in der Versorgung dieser Personen tätig sind, stellten sich am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, vor.
Eine sog. Living Library - Gruppengespräche mit Personen mit Behinderungen, die sich bereit erklärt haben, als lebendige Bücher zu fungieren - fand parallel dazu am selben Tag in der Stadtbibliothek statt. Lebendige Bücher sind Personen, die von sich erzählen, von ihren Erfahrungen als Menschen mit Behinderungen und wie u.a. ihr Weg war, mit einer Erkrankung und ihrer Bewältigung umzugehen. Auch sprachen diese Personen darüber, wie es ist, mit einer Erkrankung oder einer dauerhaften Behinderung zu leben. All das wurde von den sog. “lebendigen Büchern” erzählt.
Julia Golser, Sprecherin des Behindertenbeirates, gab einführende Worte und erklärte uns, wie der Protesttag entstanden ist. Sie ging auch auf die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen - kurz UN - Konvention für Menschen mit Behinderungen ein. Außerdem schickte Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayer Grußworte.
Viel Spass mit der Sendung!