FERNWEH
48. Innsbrucker Wochenendgespräche
Leonie Drechsel bringt auch dieses Jahr wieder die Innsbrucker Wochenendgespräche bei FREIRAD on air. Wie groß die Bandbreite des literarischen und außerliterarischen FERNWEHS ist, könnt ihr in diesen Sondersendungen nachhören.
Die 48. Innsbrucker Wochenendgespräche spüren dem Thema "Fernweh" in all seinen Facetten nach. Dieses Jahr wurden sie von der Autorin Carolina Schutti moderiert und wieder brillant gestaltet.
Das Fernweh der einen ist der Overtourism der anderen, was gerade in einer Region wie Tirol immer schmerzlicher spürbar wird, wo mit der Generierung und Inszenierung touristischer Sehnsüchte viel Geld verdient wird. So werden in den Diskussionen zum Thema „Fernweh“ auch die Schattenseiten beleuchtet und die weniger romantischen Aspekte zur Sprache kommen.
Heuer hat es leider gleich zwei kurzfristige, krankheitsbedingte Absagen gegeben:
Sowohl Alex Capus als auch Dietmar Krug war es Anfang Mai nicht möglich, nach Innsbruck zu kommen, dafür konnte die Tiroler Poetin und Liedermacherin Julia Costa kurzfristig zum Einspringen motiviert werden. Dieses Jahr waren statt wie üblich 10 also 9 Autor*innen, die sich bei den Wochenend-Gesprächen zusammengefunden haben.
Herzlichen Dank geht an Birgit Holzner und Joe Rabl (Organisation) für die freundliche Erlaubnis zur Übernahme ihrer Aufnahmen und Texte und an Sunny Rabl für ihre professionelle An- und Abmoderation sowie ihre Kurzinterviews mit einzelnen Autor*innen und ihre Fotos!
Sendungsverantwortliche: Leonie Drechsel
Episodenübersicht:
Sa, 18.07. 12 bis 14 Uhr
mit Julia Costa, Carolin Würfel und Anna Rottensteiner
Sa, 01.08. 12 bis 14 Uhr
mit Tatjana von der Beek, Michal Hvorecky, Selma Mahlknecht
Sa, 15.08. 12 bis 14 Uhr
mit mit Lois Hechenblaikner und Anette Selg
Sa, 29.08. 12 bis 14 Uhr
mit allen Autor*innen
Noch mehr Infos zur Veranstaltungsreihe findet ihr hier: https://www.wochenendgespraeche.at/2026/
Programmdetails findet ihr unter https://www.wochenendgespraeche.at/2026/programm.html
Hintergrund:
Die Innsbrucker Wochenendgespräche sind eine Literaturveranstaltung, die sich in ihrer Konzeption deutlich von anderen Literatur-Festivals unterscheidet, kein Wettbewerb, kein „Event“: Eine Gruppe von jeweils 10 Autor*innen ist eingeladen zu Gesprächen, Lesungen und zum Gedankenaustausch über ein literarisches Thema – vor Publikum.
Von der Schriftstellerin und Literaturkritikerin Ingeborg Teuffenbach 1977 als eine Art Werkstattgespräch für Autor*innen ins Leben gerufen, wurden sie nach dem Tod der Gründerin 1993–2002 von Gertrud Spat, 2003–2012 von Gisela Holzner und 2013–2014 von Birgit Holzner und Gabriele Wild weitergeführt.
Das künstlerische Programm dieses literarischen Treffens ist einmalig und hat sich nun seit mehr als 40 Jahren bewährt. Stand ursprünglich die Begegnung der Teilnehmer*innen im Vordergrund, so ist die Ausrichtung der Wochenendgespräche seit 2003 erklärtermaßen öffentlich.
Seit 2015 werden die Innsbrucker Wochenendgespräche von Birgit Holzner und Joe Rabl organisiert.