Flucht.Krieg.Medien. Grundrechte und Berichterstattung

Flucht. Krieg. Medien.
Grundrechte und Berichterstattung

Eine Podiumsdiskussion mit Christoph Hofinger, Florian Klenk und Ismail Küpeli.
Moderation: Benedikt Sauer und Markus Schennach

Freitag, 12. Mai 2017, 19:30 Uhr
Die Bäckerei – Kulturbackstube
Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck

Zuverlässige Information muss täglich neu erschrieben, erarbeitet werden. Sie ist Voraussetzung für die Kontrollfunktion von Medien, ohne die eine republikanische Demokratie keine ist. Aus Kriegsgebieten, aktuell aus Syrien, sind kaum verlässliche Informationen zu erhalten. In und aus der Türkei, wohin viele Kriegsvertriebene aus Syrien flüchten, zunehmend weniger: Journalist_innen sind in Haft und im Exil. Gleichzeitig scheint sich das hegemoniale Bild von Flüchtlingen in Zielländern wie Österreich verändert zu haben: Aus Vertriebenen wurden Eindringlinge.
Dennoch finden wir politisch bewusste (Hintergrund)Information, Medien, die dem kritischen und investigativen Journalismus Raum geben, sprachsensible Berichterstattung. Wie gelingt es, gut zu informieren?

PODIUMSDISKUSSION

Framing und Flüchtlingspolitik
Christoph Hofinger, Sozialforscher, SORA-Institut Wien (ORF-Hochrechnung)

Die Notwendigkeit von kritischem Journalismus
Florian Klenk, Chefredakteur Falter, Mitglied des Rechercheverbunds, Wien

Türkei, der Nahe Osten und die EU
Ismail Küpeli, Politikwissenschaftler und Journalist, Bochum

Moderation
Benedikt Sauer, Freier Journalist, Tirol- und Österreich-Korrespondent der RAI Bozen, Lehrveranstaltungen für Medienanalyse, Buchautor
Markus Schennach, Geschäftsführer FREIRAD

Die Veranstaltung findet im Rahmen der FREIRAD Lehrredaktion RadioJournalismus 2017 statt und wird mit Mitteln aus dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds (NKRF) bezahlt.

 

 

 

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