Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft

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Partizipation statt Integration!

Podiumsdiskussion & Konferenz am 2. und 3. November 2006 im Depot und im WUK.

Einwanderung, Migration und die sogenannte „Integration“ müssen seit geraumer Zeit als Vehikel für die Profilierung diverser politischer Parteien, aber auch für Herr und Frau Österreicher herhalten. Begriffe wie Kultur, Identität und Heimat sind dabei der Kitt aus dem nationalistische Träume sind und das Schüren von Neid, Angst und Rassismus scheinen ein Volkssport geworden zu sein. Aber auch gemässigtere Positionen reduzieren ihre migrationspolitischen Ansätze auf Fragen der Nützlichkeit von MigrantInnen für Österreich. Auf jeden Fall werden die Latten für die österreichische Bevölkerung mit Migrationshintergrund immer höher gelegt, und Möglichkeiten der Teilhabe und Gestaltungsmöglichkeit weitest gehend beschränkt.

Die IG Kultur Österreich stellt mit der Konferenz “Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft“ erstmals auch die Frage nach dem Beitrag österreichischer Kulturinitiativen zu einer Gegenöffentlichkeit und eröffnet Diskussionen um Strategien in antirassistischen Allianzen mit Kulturinitiativen von MigrantInnen.

Am Vorabend der Konferenz findet als Auftaktveranstaltung eine Podiumsdiskussion im Depot statt: Der Politikwissenschafter Kien Nghi Ha, Baruch Wolski vom Kulturverein Kanafani und Marty Huber, kulturpolitische Sprecherin der IG Kultur Österreich, werden über Rahmenbedingungen und Ziele aktueller antirassistischer Praxen im Kulturbereich sprechen.

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