Neu auf FREIRAD 105.9 – Sound of Hope – China-Magazin

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Der Blick hinter den eisernen Vorhang: Von Austritten aus der KPC bis zu Konzentrationslagern und Naturkatastrophen. Dazu China in Österreich: über Aktivitäten und Vorkommnisse im Westen. Die ersten 15 min sind auf Deutsch, die weiteren 15 min auf Chinesisch.

Was wirklich los ist in China – brisante Informationen aus dem Reich der Mitte, die die kommunistische Partei Chinas (KPC) mit allen Mitteln verheimlichen möchte.
Beispiel Austritte aus der KPC: Jeden Tag treten rund 20-30.000 Personen aus der kommunistischen Partei Chinas (KPC) und den dazugehörigen Organisationen aus. Mit Anfang April sind mehr als neun Millionen aus der KPC ausgetreten. Beispiel KZ Suijatun: ein geflüchteter Journalist, die Ehefrau eines dort tätigen Mediziners und ein ehemaliger Militärarzt bestätigen unabhängig voneinander die Existen von geheimen Konzentrationslagern. Die dort Inhaftierten dienen als Organspender auf Abruf für kaufkräfigte Klienten. Nachdem den noch lebenden Personen Organe wie Nieren, Leber, Herz oder aber die Hornhaut entnommen wurden werden sie in lagereigenen Krematorien spurlos verbrannt. Das chinesische Regime ließ sich mit der Antwort darauf zuerst drei Wochen Zeit, räumte das Lager und lud nach weiteren zwei Wochen ausländische Journalisten nach Sujiatun ein.

Hintergrund zu „Sound of Hope“
„Sound of Hope“ ist ein internationales, „non profit“ Radio mit dem Ziel unabhängige, politisch unbeeinflußte, „wahre“ Informationen zu senden. Es wird in den meisten Ländern als ein Programmfenster von regionalen Radiosendern gesendet, in wenigen Ländern gibt es eigene Radiosender. Der Hauptsitz ist in den USA. Ein Schwerpunkt von „Sound of Hope“ ist die Berichterstattung aus China. Es handelt sich dabei oftmals um Nachrichten, die von der dort derzeit herrschenden kommunistischen Partei Chinas (KPC) unterdrückt werden: politische Manöver, Aufstände der Bevölkerung gegen das Regime, die Umweltzerstörung, Verfolgung von Andersdenkenden und Minderheiten, die bewußt verzerrt dargestellte Wirtschaftssituation, etc.. International bekannt wurde „Sound of Hope“ durch die Berichterstattung über SARS lange bevor andere Medien dieses Thema aufgriffen, sowie über die derzeitige Austrittswelle aus der kommunistischen Partei.

Die Gründung von „Sound of Hope“ vor rund fünf Jahren geht auf eine Handvoll Chinesen zurück. Diese fanden heraus, dass auch hier im Westen sehr viele chinesische Nachrichten vom chinesischen Regime beeinflusst werden. Der Grund liegt darin, dass sich die Chinesen im Ausland oftmals mit ihresgleichen aufhalten und viele davon kaum Kenntnis der jeweiligen Landessprache haben. Beeinflusste Nachrichten garantieren somit, dass nicht zuviele unabhängige Denkanstöße an die Verwandten auf dem Festland China weitergeben werden.

Die Idee eines freien Radios fand große Unterstützung auch auf dem Festland China: viele Informanten setzen sich teilweise unter Lebensgefahr dafür ein, unbeeinflußte Nachrichten aus China in den Westen zu transferieren. Mit dieser Basis durchbrach „Sound of Hope“ jedoch die Informationsblockade und füllte eine Lücke, die auch der Grund für die heutige explosionsartige Verbreitung ist: Das Bedürfnis vieler an China Interessierter hinter den eisernen Vorhang der KPC zu schauen und zu wissen „was ist wirklich los in China?“.

Parallel mit dem Wissensbedürfnis der Hörer stieg auch der Zustrom von freiwilligen Mitarbeitern beim Radiosender selbst. Unabhängige Künstler und hochkarätige Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft wechselten zu dem Sender, um nun endlich frei berichten zu können. Natürlich blieb „Sound of Hope“ nicht von Versuchen nach politischer Einflußnahme unverschont – sehen doch heute auch sehr viele der politischen Opposition zur KPC darin den „Klang der Hoffnung“. „Sound of Hope“ hielt jedoch bis heute an dem Prinzip der, „ehrlichen Information“ fest und blieb politisch unbeinflußt. Ebenso hielt das Programm bis heute dem Druck und den verschiedenen Zerstörungs- und Zersetzungsmaßnahmen durch das chinesische Regime stand.

Sehr schnell erweiterte sich das Programm mit allgemeinen Informationsprogrammen über die traditionelle mehrtausendjährige Kultur, Wohnen, Leben, Kochen etc.. Mit dem zunehmenden Interesse am Thema China hier im Westen steigt auch die Anzahl an Sendungen in „nicht chinesischen“ Sprachen. Neben englischen Sendern gibt es Sound of Hope in Sendefenstern des lokalen Radio in Genf, Australien, Schweden etc. Viele weitere Sendungen sind in Planung. Durch die westlichen Fassungen von „Sound of Hope“ ergeben sich jetzt wiederum Änderungen für das ursprünglich überwiegende auf China ausgerichtete Programm. Mittlerweile werden die Beiträge aus den westlichen Sendungen über die hiesigen aktuellen Entwicklungen bezogen auf China, beispielsweise die Aktivitäten und Veranstaltungen von an Chinainteressierten und Chinaliebhabern auch vom chinesischen Teil übernommen.

web: www.soundofhope.org

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