Filmtipp: 5 VOR 12 – Der Inklusivo Spaghetti Western

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5 vor 12

Der Western, der endlich einmal die ganze Wahrheit über den wilden Westen erzählt
>> 29. Mai 2019, 23.30 Uhr auf ORF III <<

 

5 vor 12 ist ist eine Hommage an den Italo Western, in dem ausschließlich Menschen mit (Lern-) Behinderung/en alle Hauptrollen besetzen: Florian Jung, Petra Leszischin, Florian Rauscher, Gernot Rosmann u.v.a.
In den Nebenrollen u.a.: Alf Poier, Hubsi Kramar und Stefano Bernadin

Österreich 2015; Regie, Drehbuch, Produktion, Schnitt: Ernst Tradinik; Musik: Klaus Tschabitzer; DarstellerInnen: Florian Jung, Florian Rauscher, Gernot Rosmann, Stefan Weber, Mathias Ladenstein, Wolfgang Reinisch, Petra Leszischin, Sonja Hafner, Anni Fauland, Sabine Pinther, Marcell Vala, Angela Wirnsberger, Karl Petru, Mario Gröger, Astrid Sapik, Franz Reschenhofer; (HD, 60min; deutsche UT, empfphlen ab 12).
Eine Produktion von OKTOlab GmbH und MENSCHEN & MEDIEN

Ausgestrahlt wird der Film im Rahmen eines Westernschwerpunktes auf ORF III.
Wiederholung am 1. Juni 2019 um 9.50 Uhr – ORF III
anschließend 7 Tage online ORF TVthek

Mehr Infos: www.menschenundmedien.at/5vor12


5vor12 Filmcrew (nicht vollständig) – von oben li nach unten re: Armin Faymann, Ernst Tradinik, Hubsi Kramar, Anni Fauland, Human Khazar, Stefan Weber, Doris Habeler, Brigitte Oberegger, Sabine Pinter, Wolfgang Reinisch, Kurt Van der Vloedt, Delphine Esmann, Anita Eder, Stafano Bernadin, Elena Strubakis, Julia Krasser, Gernot Rosmann & Ernst Spiesberger © Edgar Ketzer

Über den Film

5 vor 12  erzählt davon, wie der wilde Western wirklich gewesen ist. Zumindest in unseren Breitengraden. Obwohl. So genau wissen wir das eigentlich auch nicht. Egal. Aber auf alle Fälle: wie und auf welche Weisen haben damals die Cowboys und Indianer tatsächlich miteinander kommuniziert? Was haben sie gegessen? Und welche Toleranzgrenzen hatten sie?

Die waren gar nicht so groß. Mediation kannten sie z.B. noch gar nicht. Da wurde eher sofort geschossen. Lange Reden kamen da nicht gut an. Also waren lebensgefährlich.

Vor allem aber soll 5 vor 12 Spaß machen! Beim Dreh genauso (und das hat es!) wie beim Zusehen. Und dadurch – sollte dies überhaupt notwendig sein – Menschen mit (Lern-) Behinderung/en ein wenig an jene Menschen, die Menschen mit (Lern-) Behinderung nicht persönlich kennen – näher gebracht werden (Ein komplizierter Satz. Ich weiß).

Um (ein) zu sehen, dass diese Personengruppe genauso normal und/oder doof ist wie alle anderen. Weil. Jede/r möchte einmal gerne einen guten oder bösen Cowboy spielen.

Noch bevor der Film fertig geschnitten wurde, waren die ersten Erfolge schon sicht- und spürbar: den SchauspielerInnen hat die Arbeit nicht nur großen Spaß gemacht.

Das Schlüpfen in andere Rollen, Maske & Kostüm, mal (bis auf Florian Jung) SchauspielerIn sein, erzielte erstaunliche Effekte wie z.B. große Ruhe während des Arbeitens, lange Konzentrationsphasen und das eine oder andere Selbstbewusstsein machte dieser Tage einen großen Hüpfer.

Ernst Tradinik (Regie)


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