Zoller-Frischauf zum Zweiten: kritisch-feministischen Einrichtungen wird die Existenzgrundlage entzogen

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Es ist kein Déjà vu – die zuständige Landesrätin für Frauenförderung hat zum zweiten und zwar ordentlichen Rundumschlag ausgeholt. Heuer wird nicht „nur“ – wie bereits im letzten Jahr – das Autonome FrauenLesben Zentrum gekürzt, nein auch dem ArchFem (Interdisziplinäres Archiv für Feministische Dokumentation – ein feministisches Archiv und Frauenbildungsprojekt) und der kinovi[sie]on (eine feministische Kulturinitiative, die monatlich Filme von Regisseurinnen zeigt) werden die finanzielle Existenzgrundlage entzogen. Mit der Zerschlagung dieser drei langjährig engagierten, ohnehin unterfinanzierten Einrichtungen und Initiativen „erspart“ sich das Land Tirol die Summe von insgesamt 14.500 Euro. Begründet werden die Streichungen der Förderungen für kritische, feministische Initiativen mit Sparzwang und „erheblichen Budgetkürzungen“. Und es ist noch kein Ende in Sicht – denn das ganze weitere Ausmaß der Streichungen bzw. Kürzungen für die wenigen noch verbleibenden feministischen Einrichtungen und Initiativen in Tirol ist uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Die Presseaussendung des Autonomes FrauenLesbenZentrums, des ArchFems, der kinovi[sie]on und von zahlreichen UnterstützerInnen findet ihr hier.

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