kinovi[sie]on – INGALÓ

FacebookTwitterGoogle+WhatsAppPinterestTumblrEmailEmpfehlen

INGALÓ
Regie: Ásdid Thorodssen
Freitag 8. November, 20:25 Uhr
Leokino, Anichstraße 36, Innsbruck

Island zu Beginn der 1990er Jahre: Ingaló, eine rebellische junge Frau, lebt in ständiger Reibung mit ihrer Umwelt: mit den autoritären Eltern, die sie verlassen wird, mit der Dorfjugend, die sie auch mal verprügelt. Diese Kompromisslosigkeit bringt ihr nicht nur Zoff und Ärger ein sondern auch eine Art Respekt der Seeleute, während ihr sensibler Bruder den rauhen Sitten und dem harten Leben auf hoher See nicht gewachsen ist. Als Ingaló den Matrosen Skúli kennen und lieben lernt, kanalisiert sich die persönliche Rebellion im politischen Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und Rechte für die Hochseefischer.
Ásdid Thorodssen zeichnet rund um die kämpferische Ingaló das kritische Bild einer Gesellschaft, die ökonomisch von einer Schicht abhängig ist, die immer weniger Verantwortung für Mensch und Umwelt übernimmt und sich allein von Gewinnmaximierung und schnellem Profitstreben leiten lässt.

Auszeichnungen (Auswahl): Beste Schauspielerin – Nordic Film Festival Rouen 1993 & Mostra Int. Del Film d’Autore San Remo 1993; Bester Film, Beste Darstellerin & Bestes Drehbuch – Internationales Film Festival Troia 1993

Island/Deutschland/Finnland 1992; Buch & Regie: Ásdid Thorodssen; Kamera: Tahvo Hirvonen; Musik: Christoph Oertel; Schnitt: Valdís Óskarsdóttir; DarstellerInnen: Sólveig Arnórsdóttir (Ingaló), Eggert Thorleifsson, Haraldur Hallgíimsson, Ingvar E. Sigurdsson u.a.; (DCP; 1:1,66; Farbe; 96min; isländische ORIGINALFASSUNG MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN).

Mehr Infos unter www.kinovisieon.at

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Feminismus, Kunst/Kultur veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.