Antrittsvorlesung von Gilles Reckinger an der Universität Innsbruck

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Bildnachweis, Titelbildnachweis Porträt Gilles Reckinger: Manfred Arthaber

Bildnachweis Boot auf Lampedusa: Gilles Reckinger 

„Das europäische Grenzregime ist nicht nur tödlich. Es ist mörderisch“.
Das sagte Gilles Reckinger bei seiner Antrittsvorlesung an der Universität Innsbruck am vergangenen 16. Januar.

Gilles Reckinger ist Kulturanthropologe und Ethnologe.
Sein Buch betitelt „Lampedusa, Begegnungen am Rande Europas“ erschien Februar 2013, lang vor dem Bootsunglück vor Lampedusa am 11. Oktober desselben Jahres, infolgedessen über 250 Menschen das Leben verloren und das für mediale Aufmerksamkeit sorgte. Nicht deshalb schrieb Gilles Reckinger ein Buch über Lampedusa, seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit der kleinen Insel am Mittelmeer, denn solche Unglücke zunehmend die Regel und nicht die Ausnahme sind.
Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderen Prekarität und Prekarisierungsprozesse, Migration und das europäische Grenzregime. Der 36-jährige gebürtige Luxemburger nimmt Lampedusa in den Fokus und betitelt seine Antrittsvorlesung mit dem anregenden Titel

„Jenseits des Alarmismus.Lampedusa und die Notwendigkeit eingreifender Wissenschaft“

Gilles Reckinger hat seine Professur für Interkulturelle Kommunikations- und Risikoforschung an der Uni Innsbruck im Oktober 2013 angetreten. Gestiftet wird Reckingers Professur von der Südtiroler Sparkasse.

Seine Antrittsvorlesung fand am Archäologischen Museum der Uni Innsbruck statt und wurde von Michael Gams für das FREIRAD 105.9 aufgezeichnet.

Grußwort von
Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck
Gerhard Brandstätter, Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse
Klaus Eisterer und Christoph Ulf, Universitätsprofessoren an der Uni Innsbruck

Gilles Reckinger Universität Innsbruck

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