Die Brennergrenze als Brennglas der europäischen Flüchtlingspolitik

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Zum World Social Work Day lädt die Innsbrucker Plattform Rechtsberatung zu einer Podiumsdiskussion ein, mit dem Titel:

Die Brennergrenze als Brennglas der europäischen Flüchtlingspolitik

Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch 18. März um 19:30 im Haus der Begegnung statt. FREIRAD wird die Diskussion aufzeichnen und sie zu einem späteren Zeitpunkt in voller Länge ausstrahlen.

Jeden Tag werden von der österreichischen Exekutive an der Grenze am Brenner Menschen nach Italien „zurückgeschoben“. Sie sind innerhalb Europas auf der Flucht und suchen Schutz und Hilfe in einem mittel- oder nordeuropäischen Land – auch weil Italien kaum Unterstützung oder Obdach bietet. Am Brenner wird die zweifelhafte innereuropäische Politik sichtbar, Schutzsuchende in Länder mit vermeintlich funktionierendem Asylsystem zurückzubringen, weil sie dort zum ersten Mal Boden der Europäischen Union betreten haben. So sind Flüchtlinge auch innerhalb Europas weiterhin Schleppern ausgeliefert.

Am Podium:
Dr.in Christine BAUR, Landesrätin für Soziales, Integration und Flüchtlingswesen u.a., Innsbruck
Mag. Christian SCHMALZL, OR, Leiter Büro Rechtsangelegenheiten, Landespolizeidirektion Tirol
Walter DASER, Österreichisches Rotes Kreuz
Monika WEISSENSTEINER, Anthropologin, Border-Monitoring am Brenner, Alexander-Langer-Stiftung, Bozen
Mag. Christoph RIEDL, Geschäftsführer Flüchtlingsdienst, Diakonie Flüchtlingsdienst
FH-Prof. Dr. habil. Belachew GEBREWOLD, Leiter Department „Soziale Arbeit“ am Management Center Innsbruck, Migrationsrat Österreich, Bundesministerium für Inneres

Moderation: Dr. Benedikt SAUER, Journalist und Buchautor, Innsbruck
Bildnachweis: Sandra Linter

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