Diese Sendung ist seit dem 01. Jänner 1970 im Programmschema
und läuft


Europäisches Forum Alpbach 2019
Sondersendung

FREIRAD beim Europäischen Forum Alpbach 2019

Das Thema des diesjährigen Europäischen Forum Alpbach lautete Freiheit und Sicherheit. FREIRAD war bei spannenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen im Rahmen der Politischen und Rechtsgespräche vom 24. bis 27.08. für die Radiohörer_innen mit dabei.
 


Hier die Ankündigung:

Freiheit und Sicherheit

"Freiheit und Sicherheit" lautet das Generalthema des Europäischen Forums Alpbach 2019. Die Wiederkehr des Liberalismus nach 1945 in West- und nach 1989 auch in Osteuropa machte viele glauben, dass liberale Demokratie und Marktwirtschaft künftig das einzig mögliche Gesellschaftsmodell sein würden. Und auch, dass dieses Modell auf den Schwingen der Globalisierung die ganze Welt erobern würde. Doch dem ist nicht so. Wer oder was ist der Geburtshelfer, die Hebamme der aktuellen Tendenzen hin zum politischen Illiberalismus, wirtschaftlichen Protektionismus und der Fixierung auf die Sicherheit, die häufig auf Kosten der Freiheit geht? Wann und warum haben wir es aufgegeben, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden?

Das Forum will nicht nur aktuelle Entwicklungen, deren Ursachen und die treibenden Kräfte dahinter analysieren, sondern auch neue Perspektiven und Orientierungen aufzeigen. Es will auch Sir Karl Popper und dessen beständigem Plädoyer für die offene Gesellschaft Tribut zollen, war Popper doch ein regelmäßiger Gast des Forums nach der großen Katastrophe des 20. Jahrhunderts: dem Totalitarismus, der Shoah und dem Zweiten Weltkrieg. Folglich wird das Forum relevanten Themen aus philosophischer, politischer, sozio-ökonomischer, ökologischer und auch kultureller Perspektive in gleicher Weise Aufmerksamkeit widmen.

 



MacherIn: FREIRAD, Freies Radio Innsbruck


Speziell zur Sendung am
Donnerstag, den 12. September 2019
:

Was darf man an Universitäten (noch) sagen?
Freedom of Speech at Universities

Wie weit geht die Meinungsfreiheit an Universtitäten? Legitimiert, wer etwa Verhöhnern der Demokratie, des Rechtsstaats, der Grundrechte...zuhört, deren extremen Standpunkte? Oder ist es für die Demokratie gefährlicher, bestimmte Meinungen aus der öffentlichen Debatte zu verbannen?
Zu diesem Thema diskutierten am 26.08.2019 bei den Politischen und Rechtsgesprächen Holger Burckhart, Rektor der Uni Siegen, Heinz W. Engl, Rektor der Uni Wien, Michael Lysander Fremuth, Professor für Menschenrechte Uni Wien und wissenschaftlicher Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts Wien, Dora Jandl, Vorsitzende der österreichischen Hochschüler_innenschaft und Freya Mölzer, FPÖ Bezirksvorsteherin in Graz. Moderiert wurde die Diskussion von Anna-Maria Wallner, Redakteurin bei der 'Presse'.

Auf Grund von technischen Schwierigkeiten startet die Aufnahme erst mit einer ersten Einschätzung zur Meinungsfreiheit an den Universitäten von Michael Lysander Fremuth. Zuvor hatte sich Holger Burckhart, der auf Grund seiner Kritik an einem an der Uni Siegen organisierten Vortrags des umstrittenen Autors Thilo Sarrazini in den Fokus der Medien geraten war, für die Universität als einen Ort uneingeschränkter Meinungsvielfalt, aber politischer Neutralität ausgesprochen.





www.alpbach.org/de/forum/forum2019/

Mail senden



Nachhören in der Radiothek der Freien Radios Österreichs

no images were found