Diese Sendung ist seit dem 07. September 2017 im Programmschema
und läuft monatlich am 1. Donnerstag von 14:00 bis 15:00
und als Wiederholung monatlich am 3. Montag von 10:00 bis 11:00
sowie an diversen Terminen


Que Onda - Berichte aus Lateinamerika


¿Que Onda? Berichte aus Lateinamerika

Das Radioprojekt onda übersetzt, produziert und bietet deutschsprachigen Radiostationen Beiträge an, die von Agenturen oder KorrespondentInnen verschiedener Länder Lateinamerikas erstellt wurden. Das Themenspektrum reicht von Abtreibung bis zu Zivilgesellschaft. Es geht um neue musikalische Trends, politische Bewegungen, Landrechte von Indíenas, ökologische Folgen von Staudämmen, die Auswirkung von Frauenhandel, die neue Armut der Mittelschicht, Ökotourismusprojekte, die Veränderung in den jüdischen Gemeinden der Region, etc. Unsere KorrespondentInnen sind vor Ort, um aktuell zu berichten, Hintergründe zu beleuchten oder Nachrichten aus einem anderen als dem Mainstream-Blickwinkel zu betrachten.

Unser Team von erfahrenen RundfunkjournalistInnen produziert gebaute Beiträge, Features, musikalische Portraits und Reportagen. Um ein möglichst unterschiedliches Publikum zu erreichen, produzieren wir die Beiträge in enger Absprache mit unseren KorrespondentInnen und den RedakteurInnen der in Frage kommenden Sendeplätze. Die Sendungen werden teils an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verkauft, teils den freien Radios zur Verfügung gestellt.

onda c/o Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.
Köpenicker Str. 187/188, 10997 Berlin
tel. +49 30 - 789 913 61
fax. +49 30 - 789 913 62
onda@npla.de, www.npla.de


MacherIn: Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.


Speziell zur Sendung am
Donnerstag, den 07. September 2017
:

onda-info 414

Auch einige Ondistas sind im Juli zum G20-Gipfel nach Hamburg gefahren. Allerdings durften und wollten wir nicht an den Gesprächen in den Messehallen teilnehmen. Statt dessen trafen wir uns mit Aktivist*innen aus Lateinamerika. Was diese über die Auswirkungen von Globalisierung und Freihandel zu berichten hatten, erfahrt ihr in einem ausführlichen Bericht über den Gipfel der Globalen Solidarität.

Passend zum Thema haben wir noch zwei Meldungen aus Guatemala und Kolumbien. In beiden Ländern versuchen die neoliberalen Regierungen, das Recht der indigenen Bevölkerung auf ihr angestammtes Territorium zu beschneiden.

Außerdem gibt es eine Nachricht aus Argentinien: Dort ist ein linker Aktivist verschwunden; es wird befürchtet, dass ihn die Polizei umgebracht haben könnte.

Interessantes bekommt ihr aus Brasilien zu hören. In dem erzkatholischen Land gibt es eine Kirche, in der sowohl hetero- als auch homosexuelle Gottgläubige eine spirituelle Heimat finden können.

Eine spannende halbe Stunde wünschen euch die Ondistas.

onda-info 415

Unser Radiomagazin onda-info zu Lateinamerika diesmal mit zwei längeren Beiträgen – zu Chile und zu Kolumbien. Vielleicht habt ihr ja schon mal von der Friedensgemeinde San José de Apartadó gehört. Dieses Jahr feiert sie ihr zwanzigjähriges Bestehen. Inzwischen soll es ja in Kolumbien sogar so etwas Ähnliches wie Frieden geben. Der beeindruckende Dokumentarfilm „Chocolate de Paz“ berichtet vom Leben in der Friedensgemeinde und ihrer Geschichte.

Apropos Geschichte: 1961 gründete der deutsche Laienprediger Paul Schäfer im Süden Chiles die „Colonia Dignidad“. Jahrzehntelang gehörten sexueller Missbrauch, sklavenartige Arbeitsverhältnisse und andere Misshandlungen für die rund 300 Bewohnerinnen und Bewohner zum Alltag. Sektengründer Paul Schäfer wurde zwar 2005 verhaftet, starb jedoch bereits wenige Jahre danach im Gefängnis in Chile. Andere Mittäter sind bis heute noch nicht verurteilt. Jetzt endlich – im Jahr 2017 – kommt Bewegung in die Aufarbeitung der Verbrechen der Colonia Dignidad. In Chile, und auch in Deutschland.

Wir wünschen Euch einen spannende halbe Stunde mit dem onda-info 415.





www.npla.de

Mail senden

ondainfo_logo