
Sigrid Moser beschäftigt sich in diesem FREIfenster mit dem Sinn des Lebens und dem Mythos des Sisyphos. Beides ergründet sie mit Andreas Oberprantacher, Professor für Philosophie auf der Universität Innsbruck.
Albert Camus ist im Jahr 1913 in Mondovi Französisch – Algerien geboren. Er war Autor und hat sich thematisch auch mit Philosophie und Religion beschäftigt. Camus war Sohn eines Franzosen und einer Spanierin: Seine Familie gehörte zu den Armen Kolonialisten in Algerien. Sein Vater starb im ersten Weltkrieg, er ging auf eine höhere Schule und hatte dort Förderer und die Möglichkeit sich zu bilden. Camus erkrankte an Tuberkulose und in den Jahren danach studierte er Philosophie an der Universität in Algier.
Auch in der Zeit als Camus bekannt wurde und er sich in der Welt einen Platz nahm, waren die Zeiten nicht einfach, auch er fragte sich wahrscheinlich in diesen bewegten Zeiten nach dem Sinn von seiner Existenz und dem ganzen Rest. Seine Antwort darauf waren unter anderem die Werke „Der Fremde“, „Die Pest“ , „Der Mensch in der Revolte“ und „Der Mythos des Sisyphus“. 1957 erhielt Camus den Literaturnobelpreis. Er verstarb am 4. Januar 1960.
Um auf sein Werk der Mythos des Sisyphus einzugehen: Da soll man im Leben doch schaffen einen Literaturnobelpreis zu kriegen, wird den jungen Menschen heutzutage vermittelt oder noch besser alles geht, einfach alles. Multioptionsgesellschaft und dann wird auf einmal Trump gewählt, kriegerische Konflikte die über den Horizont reichen, schlechtes Bildungssystem, Überalterung der Gesellschaft und dazu auch noch eine Wirtschaftskrise, der die Coronapandemie vorausging!
Wo kann man da einen Konnex zum Mythos des Sisyphos machen und was bespricht genau der Mythos des Sisyphos, wenn diese Themen aufkommen? Hat Camus die Antworten gehabt, die wir heute wieder in den Bibliotheken dieser Stad finden müssen?
All diese Erfahrungen hat Albert Camus sicherlich geprägt und er hat deswegen seinen Text den Mythos des Sisyphos geschrieben. Andreas Oberprantacher, Professor und Dozent auf dem Institut für Philosophie auf der Universität Innsbruck, beantwortet die folgenden Fragen mit Sigrid Moser:
Nämlich, gibt es einen Sinn im Leben oder den Sinn des Lebens? Was macht der Sisyphos zum Teufel mit dem Stein, auf dem Weg zur Spitze des Berges? Und wenn Trump regiert, die Gletscher schmelzen und weltweit Kriege ausbrechen, was zum Teufel würde Camus dazu sagen? Und sollte man ihn sogar als Ratgeber lesen, oder doch besser nicht?
Alles das erfahren wir im Gespräch mit Andreas Oberprantacher, Professor für Philosophie auf der Universität Innsbruck.
Sendungsgestaltung: Sigrid Moser

Lust auf ein einmaliges Erlebnis? Dann hol dir einen Platz im FREIfenster. Jeden Freitag von 19 bis 20 Uhr gibt es einen Sendeplatz für alle, die in einer einmaligen Sendung ihre Themen und Anliegen übers Radio transportieren wollen. Live oder vorproduziert. Für Menschen, die keine Grundausbildung besucht haben, stellen wir gegen einen Unkostenbeitrag Techniker*innen zur Verfügung. Infos dazu erhältst du im Büro.

Sigrid Moser beschäftigt sich in diesem FREIfenster mit dem Sinn des Lebens und dem Mythos des Sisyphos. Beides ergründet sie mit Andreas Oberprantacher, Professor für Philosophie auf der Universität Innsbruck.
Am Fr, 16.10. im FREIfenster um 19 Uhr